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Buchreview: Just for Fun

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Linux ist ein Betriebssystem, das kaum jemand nutzt. Jedenfalls als Desktop-Betriebssystem besitzt Linux gerade einmal 4%. Damit spielt Linux am Markt für Desktop-Betriebssysteme kaum eine Rolle. Im Jahr 2000 gingen manche Beobachter allerdings davon aus, Linux würde den Markt bald beherrschen. Gerade Microsoft hatte große Angst, da Microsoft zu diesem Zeitpunkt eine Menge zu verlieren hatte. Inzwischen ist Linux tatsächlich das wichtigste und vielerorts auch das am weitesten genutzte Betriebssystem. Nur eben nicht auf dem Desktop. Android basiert auf Linux und besitzt einen Marktanteil von etwa 80% bei Smartphones. Im Servermarkt ist Linux die unbestrittene Nummer 1. Etwa 95% aller Webseiten, die man täglich ansurft, laufen auf Linux-Servern und die Infrastruktur, auf denen das Internet aufbaut, ebenso. Auch beinahe alle Supercomputer laufen mit Linux. Selbst Microsoft nutzt inzwischen Linux und ein Ende ist nicht abzusehen.

Just for fun : the story of an accidental revolutionary (dt. Titel: Just for Fun: Wie ein Freak die Computerwelt revolutionierte) erzählt nun die Geschichte von Linux und seinem Schöpfer Linus Torvalds. Zusammen mit David Diamond hat Torvalds seine Geschichte und die Geschichte von Linux, bis ins Jahr 2000, nacherzählt. Torvalds gibt uns einen interessanten Einblick in sein Leben und woher der Mann kommt, der diese Computerrevolution ausgelöst hat. Da Torvalds aus Finnland stammt ist es nicht verwunderlich, dass dem Leser auch ein wenig finnische Kultur näher gebracht wird. Vielmehr erfährt der Leser, dass Torvalds bereits in der Schule der perfekte Nerd war, der in Mathe und Physics gut war. Natürlich erzählt uns Torvalds was ihn bewogen hat Linux überhaupt erst zu entwickeln. Denn hier stand, wie so oft, der Zufall Pate. Linux sollte nämlich gar keine Revolution auslösen, sondern war in erster Linie als Hobbyprojekt gedacht, dass gar nicht professionell sein sollte. Es kommt auch das Projekt Minix zur Sprache, das für Torvalds der Auslöser war überhaupt mit Linux anzufangen. Woher der Pinguin kommt, der als Linux-Logo fungiert und warum Linux unter der freien GPL-Lizenz veröffentlicht wurde. So erhält der Leser einen interessanten Einblick in die diese Zufallsrevolution. Interessant ist z.B. die Tatsache, dass die Computer-Welt für Torvalds um das Jahr 2000 noch ganz anders aussah. Zu diesem Zeitpunkt träumte er noch vom durchschlagenden Erfolg von Linux als Desktop-Betriebssystem. Auch wird ein Blick auf Freie Software geworfen und warum es Torvalds beste Entscheidung war Linux als Freie Software zu veröffentlichen.

Diese Geschichte wird mit einem lockeren und flüssigen Erzählstil erzählt. Damit ist diese Geschichte angenehm kurzweilig erzählt und besitzt auch ein wenig Humor. Just for Fun ist ein sehr interessantes Zeitdokument, das gerade für Technikinteressierte sehr interessant sein dürfte.

Amazon Affiliate Link (Englische Ausgabe): https://amzn.to/4nA6Fjn
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Verlagsinformation:
Titel:Just for Fun: The Story of an Accidental Revolutionary
Autor:Linux Torvalds und David Diamond
Verlag:Harper Business
Veröffentlichungdatum:2002
ISBN-100066620732
ISBN-13978-0066620732
Verlagsinformation: (Deutsche Ausgabe)
Titel:Just for Fun: Wie ein Freak die Computerwelt revolutionierte
Die Biographie des Linux-Erfinders
Autor:Linux Torvalds und David Diamond
Verlag:dtv
Veröffentlichungdatum:1. Dezember 2002
ISBN-103423362995
ISBN-13978-3423362995

The Legacy of 3dfx – Buchreview

Ende der 1990er war 3dfx interactive der größte Grafikkartenhersteller. Über 80% aller Grafikkarten, die 1998 im Laden gekauft wurden, waren mit einem Voodoo 2 Chipsatz von 3dfx bestückt. Nur 3 Jahre später war 3dfx Interactive Bankrott und wurde vom Konkurrenten Nvidia übernommen. Martín Gamero Prieto hat 3dfx Interactive mit seinem Buch „The Legacy of 3dfx“ ein Denkmal gesetzt und erklärt wie nach dem rasanten Aufstieg der tiefe Fall des ehemals größten Grafikkartenherstellers zustande kam.

Aufgrund des immensen Erfolgs in den späten 90ern und den Einfluss, den 3dfx auf die Entwicklung der 3D-Beschleuniger hatte, gibt es immer noch eine große Fanszene, die sich mit Grafikkarten von 3dfx beschäftigt. Martín Gamero Prieto gehört zu den Fans von 3dfx. Daher plante er 2015 für die spanischsprachige Webseite Retromaniac (http://www.retromaniac.es/) einen rund zehnseitigen Artikel über die Geschichte von 3dfx zu schreiben. Allerdings wuchs das Projekt recht schnell und hatte bald 12 Kapitel. Viel zu groß für einen Webseiten-Artikel, was letztendlich dazu führte dass aus dem bereits recht ausführlichen Artikel ein mehrere hundert Seiten umspannendes Standardwerk zur Geschichte von 3dfx wurde.

„The Legacy of 3dfx“ ist ein umfassendes Werk, dass neben der Firmengeschichte von 3dfx auch weitere interessante Bereiche beleuchtet. Prieto beginnt seine Geschichte mit der Geschichte der Computergrafik ab 1970 und bietet einen interessanten Einblick in die Entwicklung der Computergrafik und ganz besonders in den 1990ern. Dadurch setzt er 3dfx in den entsprechenden Kontext. Darauf folgt woran 3dfx letztendlich scheiterte und was nach dem Ende von 3dfx geschah.
Danach wirft Prieto einen Blick auf eine Schlüsseltechnologie von 3dfx: die Grafikschnittstelle Glide, da diese bedeutend für den Erfolg von 3dfx war. Im Anschluss gibt es eine Chronologie von 1994 bis ins Jahr 2006. Prieto wirft danach noch ein Licht auf Geschäftsbeziehungen zwischen dem damaligen Konsolenhersteller Sega, da Sega kurzzeitig plante eine Konsole mit Grafikchips von 3dfx zu bestücken, und bietet noch Kurzbiografien zu bedeutenden Mitarbeitern von 3dfx. Anschliessend gibt es einen umfassenden Mittelteil, der sich ausführlichen den einzelnen Grafikkarten widmet.
Es wird nun ein Blick auf die Spiele geworfen, die die Grafikschnittstelle Glide nutzen. Hier geht Prieto allerdings einen Schritt weiter, da er erklärt wie diese Spiele auf ohne 3dfx Grafikkarte zum Laufen gebracht werden können. Danach erfährt man in welchem Ramen 3dfx Grafikchips in Arcademaschinen eingesetzt wurden und wie sie im professionellen Bereich eingesetzt wurden.

Im Grunde wäre nun die Geschichte von 3dfx und den Produkten von 3dfx erzählt. Allerdings geht Prieto hier noch einen Schritt weiter und widmet sich der, immer noch sehr aktiven, Fanszene. So wird z.B. die ganz persönliche Geschichte von Óscar Barea erzählt, der einer der größten 3dfx-Fans ist und eine bedeutende Sammlung von Grafikkarten und Prototypen besitzt. Danach widmet sich Prieto allerhand interessanter Themen, wie etwa Werbung von 3dfx oder anderen Produkten, die von 3dfx vertrieben wurden. Hier befindet sich auch ein Kapitel über den Nintendo64 Emulator UltraHLE, der speziell für Grafikkarten von 3dfx entwickelt wurde. Im nächsten Abschnitt gibt es ein paar interessante Abschnitte die recht spezielle Themen beleuchten, wie etwa der Einsatz von 3dfx-Grafikkarten im Amiga, oder wie man sich ein Verbindungskabel für 3dfx-Grafikkarten bauen kann, die eine 2D-Karte vorraussetzen.

Dem interessierten Leser wird in diesem Buch einiges geboten. Die englischsprachige Ausgabe hat immerhin 544 Seiten. Damit ist dies das Standardwerk zu 3dfx Interactive und das wird es wohl auch bleiben. Prieto hat „The Legacy of 3dfx“ in seiner Muttersprache geschrieben. Die englische Übersetzung ist leider etwas rauh. Manche Formulierungen zeugen von einer groben Übersetzung. Dies macht aber relativ wenig aus, da der Inhalt als solches großartig ist und sehr viel Spaß bereitet. Prieto hat darum gebeten dass man ihm Fehler im Buch mitteilt. Es ist daher zu erwarten das die zweite Auflage in der Hinsicht überarbeitet sein wird.

Derzeit gibt es keine deutsche Übersetzung. Dies ist gerade deshalb schade da es in Deutschland wohl die meisten 3dfx-Fans gibt. Fans, die es Englischen mächtig sind, kommen um dieses großartige Buch eigentlich nicht herum.
Finanziert wurde die Erstauflage über Kickstarter. Bei Kickstarter gab es nicht nur das Buch, samt PDF, sondern auch eine Sammleredition mit T-Shirt, die in einem Karton verpackt ist, den man neben die 3dfx Grafikkartenkartons ins Regal stellen kann.
Derzeit ist die englischsprachige Ausgabe leider nur schwer zu bekommen. Dies liegt daran dass Prieto den spanischen On Demand-Anbieter Editamás editorial y contenidos digitales zur Veröffentlichung nutzt um den Kickstartern sowohl ein PDF, sowie die gedruckte Auflage zukommen lassen konnte. In Zukunft soll das Buch allerdings auch bei Amazon erhältlich sein. In dem Fall werde ich diese Review anpassen. Die PDF-Ausgabe kann jedenfalls bei Editamás editorial y contenidos digitales bestellt werden und kostet, sowohl in der spanischen wie auch in der englischen, Ausgabe jeweils 10,-€.

Link zur englischsprachigen Ausgabe bei Editamás editorial y contenidos digitales: https://www.editamas.com/product-page/the-legacy-of-3dfx-ebook

Link zu spanischsprachigen Ausgabe bei Editamás editorial y contenidos digitales: https://www.editamas.com/product-page/3dfx-legacy

Verlagsinformation:
Titel:The Legacy of 3dfx
Autor:Martín Gamero Prieto
Verlag:Editamás editorial y contenidos digitales
Veröffentlichungdatum:September 2019 (Kickstarter)
ISBN-10-
ISBN-13978-84-949841-3-6

Wastelander Panda: Exile – Review

Wastelander Panda: Exile ist eine sechsteilige Endzeit-Webserie, die auf vier Kurzfilmen basieren und die die Geschichte des Pandas Isaac im postapokalyptischen Wasteland erzählen. Das Projekt stammt, wie zu erwarten, aus Australien. Dort hat man es einfach mit Endzeitstreifen.
Entstanden ist das Projekt aus einer spaßigen Idee von Victoria Cocks und Marcus McKenzie, die sich dann zu einem ernsten Projekt entwickelte. Unter der Regie von Victoria Cocks wurde das Konzept in Form einer 3 minütigen Einleitung ausprobiert:

Der Prolog wurde am 24. January 2012 veröffentlicht und wurde innerhalb von drei Tagen 100.000 mal angesehen. Angespornt durch den Erfolg wurden mit einem Budget von 25.000 AU$ drei weitere Kurzfilme gedreht. Danach wurde eine sechsteilige Serie gedreht, in der die Geschichte von Isaac ausgebaut wurde.

Die Handlung

Einer der letzten Pandas im Wasteland, Isaac, lebt im Tribe Legion. Da er an dem Tod eines jungen Mädchens verantwortlich ist, wird Isaac mit seinem Bruder und seiner Mutter verbannt um einen Ersatz zu besorgen. Um sein Ziel zu erreichen, arbeitet er für den Helm Clan, der Jagd auf Menschen macht um sie als Sklaven zu verkaufen. Nach drei Monaten hat er ein Mädchen gefunden, das er der Legion als Ersatz bringen kann, damit seine Familie zurückkehren darf. Als er vom Helm Clan jedoch verraten wird, muß er mit dem Mädchen fliehen. Auf der Flucht erfährt er das das Mädchen nicht das ist was er erwartet hat und das Legion vielleicht nicht der Ort ist an der er zurückkehren möchte.

Review

Wastelander Panda erfindet das Rad nicht neu. Dafür bietet Wastelander Panda eine recht kurzweilige Unterhaltung, die sich an Vorbildern wie Mad Max oder The Salute of the Jugger orientiert aber gleichzeitig einfach erfrischend anders ist. Das liegt natürlich an den anthropomorphen Pandas, die der Serie eine Eigenständigkeit geben obwohl die Handlung an sich nichts besonderes ist. Man hat die Geschichte in der einen oder anderen Form eben schon hundert mal gesehen, nur eben nicht mit einem antromorphen Panda als Protagonisten, der durch die Australische Wüstenlandschaft stapft.
Der Serie sieht man das geringe Budget jede Minute lang an. Trotzdem können gerade die Panda-Masken überzeugen, weil man ihnen durch den sparsamen Einsatz von CGI Leben eingehaucht hat, indem man den Augen und Schnauzen realistische Bewegungen beigebracht hat. Trotzdem kann das natürlich nicht darüber hinwegtäuschen das die Masken dem Budget entsprechend einfach sind und oftmals sehr unecht wirken.
Bis auf wenige Szenen kommt die Serie auch ohne CGI aus und in den Szenen, in denen CGI zum Einsatz kommt, schwankt die Qualität zwischen sehr gut (Pandamasken) und eher schlecht.
Die Kostüme und Masken der Menschen sehen überraschend gut aus. Gerade die Narben in den Gesichtern der Menschen sehen realistisch aus. Bei den Kostümen der Antagonistin wird man ein wenig an eine Mischung aus Balmora, der Hexe aus dem Film Willow, und den Kostümen aus den Mad Max-Filmen errinert.
Um der Welt von Wastelander Panda: Exile etwas fremdartiges zu geben wurde sie stark eingefärbt. In den Szenen, die nicht in Gebäuden spielen, dominieren Türkis- und Orange-Töne, die dem ganzen ein wenig einen Comiclook geben, der durchaus zur Serie passt.
Wie von einem Endzeit-Streifen zu erwarten, kommt der Wastelander Panda auch mit einer Prise Gewalt daher. Das passt aber durchaus zum Genre und sollte eigentlich niemanden stören. Die FSK 16-Freigabe der deutschen Blu-ray und DVD VÖs zeigt das die Gewalt recht sparsam eingesetzt wurde.
Fans von Endzeit-Streifen sollten dem Wastelander Panda auf jeden Fall eine Chance geben.

Die komplette Serie kann man sich bei Youtube anschauen:

Die offizielle Webseite des Projekts: http://www.wastelanderpanda.com/

Wer sich die Blu-ray oder DVD ins Regal stellen möchte folgt am besten diesen Link: Blu-ray – DVD

The Walking Dead Official Cookbook and Survival Guide – Buchreview

Wie bei jeder erfolgreichen TV-Serie ist es nur eine Frage der Zeit bis ein Kochbuch erscheint und da macht The Walking Dead natürlich keine Ausnahme. Geschrieben wurde „The Walking Dead Official Cookbook and Survival Guide“ von der Autorin Lauren Wilson, die sich bereits mit dem Zoombie-Überlebens-Kochbuch „The Art of Eating through the Zombie Apocalypse: A Cookbook and Culinary Survival Guide,“ das wir bereits reviewed haben, einen Namen gemacht hat. Das offizielle Walking Dead-Kochbuch folgt diesem inhaltlich, ist jedoch anders aufgebaut und enthält nun auch Rezepte die auch direkt aus der Serie stammen, sowie eine Reihe von interessanten Szenenfotos.

Eingeteilt ist das Walking Dead-Kochbuch grob in drei Teile: einem einfachen Überlebensratgeber, einem Kochbuch und einem einfachen Ratgeber zum Haltbarmachen von Lebensmitteln.
Es enthält folgende Kapitel:

Chapter I: Food Survival Basics

In diesem Teil werden grundlegende Überlebenstips, wie man Kochstellen präpariert, wie man Jagd oder wie man nach Lebensmitteln sucht oder vorhandene Lebensmittel haltbar macht, vermittelt.

Chapter II: Fueling up for Survival

Dieser Teil widmet sich in erster Linie dem Frühstück in der Apokalypse und enthält recht einfache Frühstücksgerichte.

Chapter III: Dig in! Meals for Hungry Survivors

Dieser Teil widmet sich den Gerichten die aufwändiger sind und die man zubereiten sollte wenn man sich an einem sicheren Ort befindet und auch über eine entsprechende Auswahl an frischen Zutaten verfügt. Dieses Kapitel ist auch das größte Kapitel im Buch.

Chapter IV: Sweet Treats to Die for

Dieses Kapitel widmet sich Nachspeisen mit hohem Kaloriengehalt. Dieses Kapitel enthält z.B. auch die Rote Beete und Eichel-Kekse, die Carol in Alexandria backt.

Chapter V: End of World Beverages and Libations

Dieses Kapitel widmet sich Getränken. Es enthält zum einen alkholfreie Getränke, wie Limonaden, aber auch alkoholhaltige Getränke, wie etwa Honigmet und sogar Cocktails, wenn man noch Zutaten dafür hat.

Chapter IV: Putting Up: Food Preservation for End Times

Dieses Kapitel widmet sich nun dem Haltbarmachen von Lebensmitteln und geht nun deutlich weiter ins Detail als die kurze Einleitung im ersten Kapitel.

„The Walking Dead Official Cookbook and Survival Guide“ ist in erster Linie ein Fanservice für Fans der TV-Serie und weniger ein ernster Überlebensratgeber. Die Rezepte orientieren sich natürlich an der TV-Serie und enthalten daher Rezepte zu Gerichten, die man in der TV-Serie zu Gesicht bekam. Mehrere Rezepte enthalten relativ exotische Zutaten wie etwa Deer aber keine so gewöhnungsbedürftigen Zutaten wie z.B. Insekten. Der Schwierigkeitsgrad der Rezepte schwankt von „sehr einfach“ mit wenigen Arbeitsschritte bis hin zu „anspruchsvoll“ mit mehr als 10 Arbeitsschritten.
Die beiden Kapitel über Getränke und über das Haltbarmachen laden zum experimentieren ein, da sie durchaus interessante Rezepte beinhalten, die teilweise sogar sehr einfach sind.

Optisch hat man sich recht viel Mühe gegeben und sämtliche Rezepte mit entsprechenden Fotos illustriert. Es gibt auch eine ganze Reihe von Fotos der Darsteller und von den Sets der Serie. Die Seiten selbst sind Flecken übersäht, wie man es von einem Zombie-Kochbuch erwarten würde. Ein paar Überlebenstips sind auch mit schönen Zeichnungen illustriert, wie man sie aus DIY Ratgebern kennt, was jedoch einen sehr kleinen Teil einnimmt. Im Gegensatz zu Wilsons „The Art of Eating through the Zombie Apocalypse: A Cookbook and Culinary Survival Guide“ ist „The Walking Dead Official Cookbook and Survival Guide“ viel klarer in drei Teile aufgeteilt. Anstatt ständig Überlebenstips mit Rezepten zu mischen, sind beide Bereiche deutlich voneinander getrennt, was gerade für den Leser viel einfacher ist, da man nun nicht mehr die Rezepte zwischen den Überlebenstips suchen muss. Im Grunde genommen ist das Walking Dead-Kochbuch eine überarbeitete und verbesserte Version von Wilsons Zombie-Überlebenskochbuch. Da beide Bücher verschiedene Rezepte enthalten, ergänzen sich beide Bücher sogar recht gut. Für Fans der TV-Serie ist dieses Buch absolut empfehlenswert. Wer mit The Walking Dead nicht viel anfangen kann aber dafür mit Zombies, ist mit Wilsons „The Art of Eating through the Zombie Apocalypse: A Cookbook and Culinary Survival Guide“ deutlich besser aufgehoben.

Die Mengenangaben der Rezepte sind ausschließlich in nordamerikanischen Maßeinheiten wie Cup und Oz. etc. angegeben. Im Appendix befindet sich allerdings eine Tabelle mit metrischen Angaben, damit man die Mengenangaben korrekt umrechnen kann. Außerdem eine Liste mit weiterführender Literatur, wenn man tiefer in Themen, wie etwa das Haltbarmachen, eintauchen möchte.

Titel:The Walking Dead Official Cookbook and Survival Guide
Autor:

Lauren Wilson

Seiten:

144

Verlag:

Insight Editions (10. Oktober 2017)

ISBN:

978-1683830788

Amazon Link:

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The Art of Eating through the Zombie Apocalypse – Buchreview

Falls die Zombie-Apokalypse doch irgendwann zur Realität wird und die Toten auf der Erde wandeln weil im Himmel kein Platz mehr ist, ist es doch recht praktisch wenn man sich drauf vorbereitet hat. Mit „The Art of Eating through the Zombie Apocalypse: A Cookbook and Culinary Survival Guide“ bietet die Autorin Lauren Wilson einen Ratgeber für eben genau diesen Fall. In den USA gibt es eine große Gruppe sog. „Prepper“, die sich darauf einrichten das es zu einer Katastrophe kommt, für die man natürlich vorbereitet sein sollte. In genau diese Kerbe schlägt nun Wilsons „The Art of Eating through the Zombie Apocalypse.“

Der Ratgeber ist grob in drei Teile eingeteilt. Der erste Teil „Mise en Place: the Epicurean’s Apocalyptic Toolkit,“ widmet sich der Überlebensausrüstung, die man am besten vorbereitet bevor die Zombie-Apokalypse über uns hereinbricht. Im zweiten Teil: „Essential Skills for the Hungry Survivor“ werden wichtige grundlegende Fähigkeiten, wie etwa Jagen, Nahrungssuche, Sammeln und Filtern von Wasser und Feuer machen, vermittelt, die man zum Überleben in der Zombie-Apokalypse benötigt. Der dritte und größte Teil „Bugging In, or Noveau Home Cousine“ besteht aus mehreren Abschnitten, die in ihrer Reihenfolge getauscht werden könnten und die sich jeweils einem Thema widmen und dazwischen immer wieder Rezepte, die ebenfalls zum jeweiligen Thema passen. Zu den Themen gehören z.B. Militärrationen, Jagen in urbanen Gegenden, Plündern, wie man im Safehouse über die Runden kommt, Pflanzen anbauen und Einmachen von Gemüse. Jedes Thema enthält sinnvolle Tips und erklärt wie man z.B. eine Feuerstelle einrichtet, wie man sich einen Herd baut, welche Pflanzen essbar sind, welche Insekten essbar sind, wie man wilde Tiere jagd und wie man Fischfallen baut.

Der Inhalt bezieht sich zwar in erster Linie auf die Tier- und Pflanzenwelt Nordamerikas aber die Überlebenstips in diesem Ratgeber sind universell einsetzbar. Die vielen Ratschläge zum Haltbar machen von Lebensmitteln, wie etwa Einmachen, sind gut recherchiert. Wenn man die Zombie-Inhalte ausblendet, ist dies durchaus ein ernstzunehmender Überlebensratgeber bzw. ein interessantes Buch zum Experimentieren. Die Mengenangaben der Rezepte sind ausschließlich in nordamerikanischen Maßeinheiten wie Cup und Oz. etc. angegeben.

Illustriert ist dieser Ratgeber in einem Comic-Stil den man von Ratgebern und DIY-Büchern aus den 70ern und 80ern kennt und ihm dadurch auch diesen typischen Ratgeber-Charme verleiht. Natürlich gibt es auch viele Designelemente, die an Zombies erinnern, wie etwas Flecken auf vielen Seiten und eine Zombie-Hand neben der Seitenzahl.

Titel:The Art of Eating through the Zombie Apocalypse: A Cookbook and Culinary Survival Guide
Autor:

Lauren Wilson

Seiten:

320

Verlag:

Smart Pop

ISBN:

978-1940363363

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Buchreview: Open: How Compaq Ended IBM’s PC Domination and Helped Invent Modern Computing

‚Open‘ erzählt die Geschichte des Computerherstellers Compaq und wie aus einem kleinen spezialisierten Computerhersteller ein Konzern wurde, der den Markt beherrschte. Nur vier Jahre nachdem IBM den IBM-PC auf den Markt gebracht hatte, besaßen Compaq, IBM, sowie ein paar Dutzend weitere PC-Hersteller einen Marktanteil von 75% und drückten den einstigen Marktführer Apple in eine Nische. Während sich Compaq für einen offenen Standard einsetzt, der allen PC-Herstellern gleiche Chancen bot, versuchte IBM den PC-Markt mit seiner eigenen Micro Channel Architektur gegen Konkurrenten abzuriegeln und alle PC-Hersteller vom Markt zu drängen die keine Lizenzgebühren an IBM bezahlten. Compaq widersetzte sich dem jedoch und schloss sich mit anderen PC-Herstellern zusammen um den eigenen offenen EISA-Standard zu fördern und somit den PC-Markt für alle PC-Hersteller offen zu halten. Die Unterstützung des offenen PC-Standards sorgte dafür das Compaq seinen Rivalen IBM letztendlich überflügeln konnte und das wir heute einen offenen PC-Markt besitzen, der sich stetig weiterentwickelt und an dessen Entwicklung unzählige Hersteller beteiligt sind.

Rod Canion war Mitbegründer von Compaq und der erste CEO des Unternehmens. Mit ‚Open‘ erzählt er die Geschichte Compaqs von der Gründung im Jahr 1982 bis ins Jahr 1992, als Canion Compaq verließ, wie die Firma gegründet wurde, welche Hürden man überwinden musste um seinen ersten IBM-kompatiblen PC auf den Markt zu bringen, wie man stetig versuchte die Kompatibilität zu vorangegangenen Systemen aufrecht zu erhalten und den darauffolgenden Kampf gegen IBM, bis hin zu Einführung des EISA Bus. Daneben erzählt er von der Zusammenarbeit Compaqs mit Microsoft und Intel, die beide jeweils einen großen Anteil am Erfolg von Compaq und dem PC-Standard hatten. Das ganze erzählt Canion mit Kapiteln die jeweils in zwei Teile aufgeteilt sind. Einmal in einen tagebuchähnlichen Teil, der direkt aus Canions Sicht erzählt und einem Tatsachenbericht, der deutlich objektiver wirkt und in dem Canion die Entwicklung des Marktes analysiert.

Canion ist es mit ‚Open‘ gelungen einen interessanten Tatsachenbericht über die ersten zehn Jahre Compaqs zu schaffen und damit einen Einblick auf die Gründung und den Aufstieg eines der größten PC-Herstellers zu bieten. Da Canion aus seiner Sicht erzählt ist ‚Open‘ kein allzu objektiver Blick auf den PC und das war sicherlich auch nicht Canions Intention. Vielmehr konzentriert sich Canion in erster Linie auf die Anstrengungen Compaqs und den Kampf gegen den Erzrivalen IBM. Andere PC-Hersteller nehmen in ‚Open‘ lediglich die Statistenrolle ein und selbst Apple, die sich als einzige gegen den PC-Standard behaupten konnten, erwähnt Canion nur am Rande. Dennoch ist ‚Open‘ ein interessantes und vorallem lesenswertes Zeitdokument über die Anfangsjahre des PCs.

Titel:Open: How Compaq Ended IBM's PC Domination and Helped Invent Modern Computing
Autor

Rod Canion

Verlag:

BenBella Books

ISBN (Hardcover):

978-1937856991

Amazon Link:

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Press Start | Donkey Kong Country

Die erste Episode meines Rare-athons. Donkey Kong Country hat mich mehr als nur beeindruckt, als ich es vor vielen, vielen Jahren gespielt habe. Aber kann es sich auch gegen moderne Spiele über Wasser halten?

Press Start | Yooka Laylee

Yooka Laylee ist kein spiritueller Banjo Kazooie – Nachfolger und kein Collectathon – Revival… Es ist einfach nur eine Enttäuschung!

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