Auf dem Youtube-Kanal Action Retro wird allerlei Schabernack mit Retrocomputern getrieben. Meistens mit den Produkten aus Cupertino. In diesem Video wird einem iMac G4, der bereits vor 20 Jahren eingestellt wurde, ein Mac Mini mit M4-Prozessor eingepflanzt. Die Original-Hardware ist inzwischen so alt, da kann man kaum noch etwas mit anstellen. Das Display ist allerdings immer noch großartig und genau aus diesem Grund bekommt der G4
Auf dem Youtube-Kanal Retro Recipe dreht sich alles um alte Computer und 80er Jahre Popkultur. In diesem Video wird gezeigt wie ein C64 aus überwiegend neuen Komponenten zusammengebaut wird.
Youtuber Joe Grand baut allerlei Elektroniksachen. In diesem Video baut er die dünnste Boombox der Welt, die auch noch großartig funktioniert! Gesteuert wird das Teil von einem Raspberry Pi Zero 2 W und die Musik kommt aus unheimlich dünnen Piezo-Lautsprechern. Dadurch ist das Teil etwas dicker als ein 1cm!
Der Callisto 2 ist ein Gehäuse für den Raspberry Pi, im Retro-Stil, das sich am Design des Lear Siegler ADM-3A orientiert. Das Ganze kann man sich bei Thingiverse herunterladen und dann mit dem 3D-Drucker ausdrucken. Für das Teil gibt’s sogar eine abgedrehte Seite, die dieses Projekt als real existierenden Retro-Computer bewirbt. Mir gefällt das Teil an sich ja schon recht gut aber mit dem mickrigen Bildschirm und der doch recht kleinen Tastatur kann ich mich dann doch nicht anfreunden. Derjenige, der den Callisto 2 gemacht hat, hat davor auch einen Callisto 1 und ein Gehäuse im Macintosh-Design erstellt. Die Dateien gibt es bei Thingiverse.
Der NeXTcube ist eine Highend Workstation, die von 1988 bis 1993 vom Computerhersteller NeXT gebaut wurde. Diese Workstation sind in Bezug auf die Leistungsfähigkeit der Hardware, der umfangreichen Ausstattung, sowie die Ausgereiftheit und Bedienerfreundlichkeit des Betriebssystems absolute Meilensteine. Dies spiegelte sich allerdings im einem stolzen Preis von 6.500,-$ wieder, was heute etwa 12.000,-€ entspricht, weswegen sie für die meisten privaten Anwender schlicht unerschwinglich waren. Heute ist der NeXTcube vor allem durch die Tatsache bekannt, dass Tim Berners-Lee auf einem NeXTcube das World Wide Web und den ersten Webbrowser entwickelte. Er betrieb auch den ersten Webserver auf einem NeXTcube.
Die Britin Nina Richards hat schon vor 2 Jahren dieses tolle Raspberry Pi-Gehäuse entwickelt. Auf ihrer Webseite schreibt sie dass sie den Raspberry Pi als kleinen Server für ihr Heimnetzwerk geplant hat. Daher kam ihr die Idee ein NeXTcube-Gehäuse zu entwickeln. Das Gehäuse hat sie anhand von Fotos eines NeXTcube entwickelt, das dann für den Raspberry Pi herunterskaliert wurde. Das Gehäuse wurde auch direkt für den 3D-Druck entwickelt. Sie hat auch die STL-Dateien veröffentlicht, so dass man das Gehäuse selbst drucken und zusammenbauen kann.
Die Einzelteile des NeXTcube Raspberry Pi-Gehäuse / Bild: Nina Richards
Heute sammelt ein Smartphone ne ganze Menge interessanter Daten und wertet diese aus, wenn man eine entsprechende App nutzt. In den 80ern hat Puma tatsächlich den RS-100 Computer-Laufschuh gebaut, den man als Vorläufer für diese Technologie sehen kann. Der Youtubekanal Bread Box Commodore Computer Museum zeigt in diesem Video viele Hintergrundinformationen und wirft natürlich auch einen Blick auf die Software für den C64. Denn der RS-100 wurde nach dem Laufen mit dem C64 verbunden und dann konnte man die gesammelten Daten auswerten lassen. Mit der Software konnte man die gelaufene Strecke, die verbrannten Kalogieren anzeigen lassen oder die aktuellen Daten z.B. mit den eingegebenen Zielen vergleichen. Man konnte sogar Daten, die der Schuh über einen Zeitraum von sechs Jahren gesammelt hat, speichern und sich sogar Tabellen ausdrucken lassen.
Vor kurzem gab es sogar eine Neuauflage des RS-100. Allerdings wurde der natürlich erneuert und verbindet sich nun automatisch per Bluetooth mit dem Smartphone. Nur ist der RS-100 inzwischen wieder ausverkauft und wer gerne ein modernes Paar RS-100 haben möchte, darf inzwischen natürlich Sammlerpreise blechen.
Clint, vom Youtubekanal LGR, spielt DooM auf seiner 1998er Kodak DC260 Kamera DooM. Vor einiger Zeit habe ich schonmal darüber berichtet das DooM auf einer ganzen Reihe von Geräten läuft. Clints Video ist nicht weniger interessant. Vor allem da Clint auch noch erklärt wie man DooM auf der Kodak zum Laufen bringt.
BG Ollie hat schon vor einiger Zeit ein sehr schönes Cover von Sietch Tabre, aus dem Soundtrack von Cryos Dune, eingespielt. Der Soundtrack, komponiert von Stéphane Picq, ist imho sowieso einer der besten Videospiel-Soundtracks aller Zeiten. Den Soundtrack gibt es übrigens auch auf CD und klingt deutlich anders als der Soundtrack im Spiel. Leider ist diese CD inzwischen sehr schwer zu bekommen.
Wie die Zeit doch vergeht. Weird Als „It’s All About the Pentiums“ ist vor 20 Jahren erschienen. Damals war Intels Pentium der Prozessor, den man haben musste. Heute wird der Name für leistungsschwache Prozessoren verwendet. Interessant ist der Text von „It’s All About the Pentiums.“ Weird Al beschreibt darin nämlich einen recht modernen PC und das schon vor 20 Jahren!
Dieses Studiomodel der Refit Enterprise wurde von Dan Grumeretz, mit Teilen von George Takacs, gebaut um auf der Escape Velocity Convention 2019 gezeigt zu werden. Danach wurde es dem The Museum of Science Fiction vermacht. In diesem Video wurde das Modell zum ersten Mal zusammengebaut aber es war zu dem Zeitpunkt noch nicht komplett fertig gestellt.
Trotzdem sah das Teil bereits wahnsinnig toll aus. Mir gefallen vor allem die ganzen Details mit den Räumen, die man auch im ersten Star Trek-Film sehen kann.
Hier gibts noch ein Video dass das fertiggestellte Studiomodel auf der Escape Velocity Convention zeigt: https://vimeo.com/340938435