Nach 34 Jahren ist jetzt Super Mario auf dem C64 erschienen. Natürlich hat es nicht lange gedauert bis Nintendos Anwälte die Download-Links verbannt haben. Dieses Video vom Modern Vintage Gamer, erzählt die Geschichte von The Great Giana Sisters, einem der besten C64 Games, und dann wie Super Mario letztendlich doch noch auf den C64 geportet wurde. Der Kanal vom Modern Vintage Gamer ist auch einen Blick wert. Er nimmt sich nämlich alle alten Konsolen vor und erklärt wie die Technik dahinter funktioniert.
Auf dem Kanal Sublight Drive Crafts dreht sich alles um das Bauen von Raumschiffmodellen. In diesem Video wird das Asteroids-Raumschiff von Ataris 7800-Version von Asteroid gebaut.
1982 veröffentlichte Parker Brothers auf dem Atari VCS das Spiel Star Wars: The Empire Strikes Back. Zu diesem Zeitpunkt war es das beste Star Wars Videospiel und für den Atari VCS/2600 war es grandios. Das war eines der ersten Spiele, das Parallax Scrolling bot. Megastyle haben vor ein paar Jahren ihre eigene Version für den C64 entwickelt, die nicht nur die Mechanik des Atari-Klassikers bietet sondern auch deutlich aufgepeppt wurde und zwar nicht nur Grafisch und Sondmßig sondern auch Spielerisch. Das Teil rockt. Man kann das Ganze auch herunterladen. Allerdings braucht man dafür entweder einen C64-Emulator oder einen dieser schicken C64-Retro-Konsolen: (Amazon Affiliate Link: https://amzn.to/485UvJG)
Wer hätte das gedacht? Sonic the Hedgehog läuft auf dem C64. Es gibt tatsächlich eine Portierung für den C64. Allerdings ist das Ganze nicht ganz einfach zum Laufen zu bringen. Man braucht nämlich eine Speichererweiterung. Die mageren 64 Kilobyte reichen nun mal nicht aus für Sonic. Allerdings kann man sich hier behelfen indem man einen Emulator benutzt.
Auf dem Kanal Action Retro dreht sich alles im klassische Computer. In diesem Video bekommt ein Macintosh SE/30 eine neue Grafikkarte. Mit der ist es dann möglich endlich DooM auf dem Knubbelmac zu spielen. Okay, wirklich Spaß macht es nicht auf so einem Teil DooM zu spielen aber das Video ist trotzdem wahnsinnig interessant.
Ende der 70er Jahre brach die Zeit der Konsolen und Homecomputer an. Ab Anfang der 80er Jahre drängten immer mehr Hersteller auf diesen lukrativen Markt. Zuvor hatte es keine derartige Technikexplosion gegeben, die vor allem eine derartige große Auswirkung auf unser Leben hatte. Mit The Nostalgia Nerd’s Retro Tech: Computer, Consoles & Games stellt Peter Leigh Konsolen und Homecomputer von den 70ern bis in die frühen 2000er vor und dokumentiert damit diese Technikexplosion.
Leigh beschränkt sich hierbei aber nicht nur auf die Erfolgsgeschichten sondern beschäftigt sich auch mit großen und kleinen Flops dieser Zeit. Leigh dokumentiert Systeme von 1972 bis 2001. Dabei wirft Leigh nicht nur einen Blick auf die in Großbritannien üblichen Systeme sondern zeigt z.B. auch japanische Systeme, die außerhalb Japans kaum Beachtung fanden. Auf was Leigh jedoch nur am Rande eingeht, sind Handhelds. Die werden am Ende des Buchs lediglich kurz angesprochen.
Jedes System bekommt hier ein eigenes Kapitel, in dem Leigh kurz eine Übersicht über das System bietet und die Geschichte davon kurz umreißt. Die kurzen Erzählungen sind gerade lang genug, dass man sich einen kurzen Überblick über das jeweilige Gerät verschaffen kann, ohne dass der Text langweilig wird. Am Ende jedes Kapitels stellt er mit einem kurzen Text drei Spiele auf diesem System vor: Eines das man gesehen haben muss, Eines das man gespielt haben und muss Eines das man besser ignoriert. Diese Einteilung entspricht natürlich Leighs persönlichem Geschmack. Der stellt aber direkt am Anfang des Buchs klar das man ihm hier nicht zustimmen muss.
Die Seiten dieser Kapitel sind jeweils großflächig farbig bedruckt und bieten neben dem Text tolle Fotos der jeweiligen Systeme und Screenshots der vorgestellten Spiele. Hier kommt auch schon der größte Kritikpunkt. Die farbigen Seiten sehen toll aus aber da der Text unter den Spiele-Screenshots, recht klein gedruckt ist, hatte ich jedenfalls manchmal Probleme den Text zu lesen. Dafür sind die Bilder der System absolut top. Bei Systemen, die es in mehreren Ausführungen gab, gibt es auch Fotos der verschiedenen Ausführungen.
Peter Leigh ist besser bekannt als Betreiber des Youtube-Kanals „The Nostalgia Nerd,“ mit dem er sich mit Retrotechnik beschäftigt. Mit seinem Erstlingswerk hat er ein spannendes Buch geschrieben, das zum gemütlichen Schmökern einlädt. Zu Haben ist diese Buch allerdings nur in einer Hardcover-Ausgabe. Eine Softcover-Ausgabe wäre schön gewesen. Dennoch kann ich dieses Buch für jeden Fan von klassischen Computern und Konsolen empfehlen.
PooM ist ein Demake von DooM für die PICO-8 Konsole. Bei der PICO-8 Konsole handelt es sich allerdings nicht um ein Hardware-Projekt sondern um eine Software. Nutzer können die PICO-8 Software für 14,99$ erwerben und so nutzen als hätten sie einen Emulator für eine echte Konsole. Von der Leistung her soll die PICO-8 vergleichbar mit dem NES sein. Die Auflösung beträgt 128×128 Pixel und es können 256 8×8 Sprites dargestellt werden. Die Größe der virtuellen Spiele-Cardridges beträgt 32kb. Für den Sound stehen 4 Kanäle zur Verfügung. Am besten eignen sich natürlich 2D-Spiele für diese Konsole. Eine Version von DooM ist da natürlich schon eine besondere Leistung.
Poom wurde von freds72 (@FSouchu) und Paranoid Cactus (@gamecactus) für den 7dfps Game Jam programmiert. Es besitzt 6 Level und vier der Waffen von DooM. Das Ganze lässt sich in 45 Minuten durchspielen.
Youtuber Ralf Kornmann hat eine Version von Elite für die Vectrex-Konsole von MB entwickelt. Elite ist eine klassische Raumschiff-Handelssimulation, die Anfang der 80er Jahre erschienen ist und auch heute noch eine große Fangemeinde besitzt. Die aktuelle Version davon ist Elite: Dangerous. Die Vectrex-Konsole kam ebenfalls Anfang der 80er Jahre auf den Markt. Das besondere an dieser Konsole ist dass beim Vectrex Vektorgrafik verwendet wird um die Grafik darzustellen.
Das Projekt ist noch lange nicht abgeschlossen. Kornmann arbeitet noch daran. Allerdings ist es interessant ein Homebrew-Spiel für das Vectrex zu sehen, da diese Konsole sehr selten ist und die Homebrew-Szene für diese Konsole dementsprechend klein ist.
The Messenger ist ein 8bit retro Action Spiel Für den PC und die Nintendo Switch mit starken Anlehnungen an die frühen Ninja Gaiden Spiele. Man spielt einen Ninja, der jedoch nicht der große prophezeihte Retter der Wellt ist, sondern vom eigentlichen Helden als Bote ausgewählt wurde, um eine Schriftrolle zu transportieren. Nun muss man sich durch eine Reihe von Levels kämpfen und mit einem wachsenden Arsenal an Fähigkeiten große und kleine Feinde bezwingen.
The Messenger liebt es, mit Erwartungen zu spielen. Von Beginn an kann man mit dem Schwert schlagen, springen… UND…. wenn man in der Luft einen Gegner oder ein Objekt mit dem Schwert trifft, bekommt man sofort einen weiteren Sprung, wodurch man in Theorie unendlich lange in der Luft bleiben kann. Noch lässt sich diese Fähigkeit aber nicht allzuviel einsetzen, aber schon bald bekommt man die Fähigkeit, Projektile der Gegner mit dem Schwert abzuwehren, wodurch man mehr Einsatz für den endlos-Sprung bekommt. Dazu kommt das aus Ninja Gaiden bekannte Wall-Climbing, ein unter-Wasser-Dash, ein Greifhaken und, und, und….
Dabei sind all die Fähigkeiten witzig in das Lore des Spiels eingebunden. Überhaupt gibt sich das Spiel Mühe in der Präsentation. Die 8bit – Pixel – Art ist liebevoll und detailreich gemacht, die Charaktere haben ihre witzigen Eigenheiten und das Spiel ist voll von selbstironischem Humor, der über die erwarteten Referenzen hinaus geht.
The Messenger bietet noch eine Menge mehr, aber dies ist etwas, was über den Verlauf des Let’s Plays herauskommen wird.
Raidi spielt den Teaser zu Koji Igarashi’s kommenden Metroidvania – oder Igavania – Bloodstained: Ritual of the Night. Curse of the Moon spielt sich dabei mehr wie Castlevania 3, mit reinem Action – Platforming – Gameplay ohne RPG – Mechaniken, verschiedenen Pfaden und einem Team aus unterschiedlichen Charakteren. Das Spiel sieht exakt so aus, klingt und fühlt sich so an, wie wohl ein viertes NES Spiel der Castlevania Reihe gewesen wäre. Mal sehen ob sich Konami das gefallen lässt!
Jede Episode dieses Let’s Plays behandelt je einen Level des Spiels… und vielleicht kommt als Bonus noch ein kläglicher Versuch im Hard Mode dazu.