Dieser beeindruckende Kurzfilm zeigt eine 10 minütige Geschichte über vier französische Poilus, am letzten Tag des ersten Weltkriegs. Das Ganze ist wohl ein größerer Happen des kommenden Spielfilms 11.11.18 – Soldat Inconnu (Unbekannter Soldat). Dieser Film wurde über eine Crowdfunding-Kampagne finanziert.
Scavengers ist ein herrlich skurriler Zeichentrick-Kurzfilm über zwei Überlebende einer Mission zu einem fremden Planeten. Der Stil des Streifens ist zwar nicht besonders aufregend, weil er recht einfach ist. Das herrlich skurrile Design des Planeten und dessen Lebewesen ist dafür sehr schön anzusehen.
Dieser grandiose Stop-Motion-Kurzfilm ist in Auftrag der 20th Century Fox entstanden, die damit eine neue Blu-ray Edition des ersten Predator-Films bewirbt. Sehr geile Idee!
Far Alamo ist ein Mashup von großartigen Western-Klassikern und Starship Troopers, den Fabrice Mathieu erstellt hat. Das Alamo wird gegen anstürmende Bugs verteidigt. Fabrice Mathieu hat eine Reihe von großartigen Western-Klassikern verwurstet und somit auch die großen Stars des Genres für seinen Kurzfilm verpflichtet. Was erstmal schräg klingt, funktioniert erstaunlich gut.
Künstler Pierre Gombaud hat sich vom Bealtes Album Abbey Road, bzw. dessen Cover, inspieren lassen und einen Kurzfilm erstellt. Als Untermalung dienen die Songs Two-Finger Chord & Whistle von Paul McCartney und Tomorrow Never Knows von den Beatles.
Tank ist ein Kurzfilm von Stu Maschwitz, einem Mitarbeiter von ILM, der eine visuelle Homage an die 80er Jahre Vektor-Grafik von Videospielen ist und sich am Stil von Spielen wie Battlezone und Star Wars orientiert. Tank erzählt die Geschichte eines Teams von Piloten, das eine feindliche Waffe ausschalten muss.
Stu Maschwitz hat sich nicht nur von Vektor-Grafik inspieren lassen sondern Tank mit Adobe Effects erstellt, in dem er die Sequenzen mit einem mathematischen Code entwickelt hat. Wie er das ansgestellt hat erklärt er in einem Making Of:
Wastelander Panda: Exile ist eine sechsteilige Endzeit-Webserie, die auf vier Kurzfilmen basieren und die die Geschichte des Pandas Isaac im postapokalyptischen Wasteland erzählen. Das Projekt stammt, wie zu erwarten, aus Australien. Dort hat man es einfach mit Endzeitstreifen.
Entstanden ist das Projekt aus einer spaßigen Idee von Victoria Cocks und Marcus McKenzie, die sich dann zu einem ernsten Projekt entwickelte. Unter der Regie von Victoria Cocks wurde das Konzept in Form einer 3 minütigen Einleitung ausprobiert:
Der Prolog wurde am 24. January 2012 veröffentlicht und wurde innerhalb von drei Tagen 100.000 mal angesehen. Angespornt durch den Erfolg wurden mit einem Budget von 25.000 AU$ drei weitere Kurzfilme gedreht. Danach wurde eine sechsteilige Serie gedreht, in der die Geschichte von Isaac ausgebaut wurde.
Die Handlung
Einer der letzten Pandas im Wasteland, Isaac, lebt im Tribe Legion. Da er an dem Tod eines jungen Mädchens verantwortlich ist, wird Isaac mit seinem Bruder und seiner Mutter verbannt um einen Ersatz zu besorgen. Um sein Ziel zu erreichen, arbeitet er für den Helm Clan, der Jagd auf Menschen macht um sie als Sklaven zu verkaufen. Nach drei Monaten hat er ein Mädchen gefunden, das er der Legion als Ersatz bringen kann, damit seine Familie zurückkehren darf. Als er vom Helm Clan jedoch verraten wird, muß er mit dem Mädchen fliehen. Auf der Flucht erfährt er das das Mädchen nicht das ist was er erwartet hat und das Legion vielleicht nicht der Ort ist an der er zurückkehren möchte.
Review
Wastelander Panda erfindet das Rad nicht neu. Dafür bietet Wastelander Panda eine recht kurzweilige Unterhaltung, die sich an Vorbildern wie Mad Max oder The Salute of the Jugger orientiert aber gleichzeitig einfach erfrischend anders ist. Das liegt natürlich an den anthropomorphen Pandas, die der Serie eine Eigenständigkeit geben obwohl die Handlung an sich nichts besonderes ist. Man hat die Geschichte in der einen oder anderen Form eben schon hundert mal gesehen, nur eben nicht mit einem antromorphen Panda als Protagonisten, der durch die Australische Wüstenlandschaft stapft.
Der Serie sieht man das geringe Budget jede Minute lang an. Trotzdem können gerade die Panda-Masken überzeugen, weil man ihnen durch den sparsamen Einsatz von CGI Leben eingehaucht hat, indem man den Augen und Schnauzen realistische Bewegungen beigebracht hat. Trotzdem kann das natürlich nicht darüber hinwegtäuschen das die Masken dem Budget entsprechend einfach sind und oftmals sehr unecht wirken.
Bis auf wenige Szenen kommt die Serie auch ohne CGI aus und in den Szenen, in denen CGI zum Einsatz kommt, schwankt die Qualität zwischen sehr gut (Pandamasken) und eher schlecht.
Die Kostüme und Masken der Menschen sehen überraschend gut aus. Gerade die Narben in den Gesichtern der Menschen sehen realistisch aus. Bei den Kostümen der Antagonistin wird man ein wenig an eine Mischung aus Balmora, der Hexe aus dem Film Willow, und den Kostümen aus den Mad Max-Filmen errinert.
Um der Welt von Wastelander Panda: Exile etwas fremdartiges zu geben wurde sie stark eingefärbt. In den Szenen, die nicht in Gebäuden spielen, dominieren Türkis- und Orange-Töne, die dem ganzen ein wenig einen Comiclook geben, der durchaus zur Serie passt.
Wie von einem Endzeit-Streifen zu erwarten, kommt der Wastelander Panda auch mit einer Prise Gewalt daher. Das passt aber durchaus zum Genre und sollte eigentlich niemanden stören. Die FSK 16-Freigabe der deutschen Blu-ray und DVD VÖs zeigt das die Gewalt recht sparsam eingesetzt wurde.
Fans von Endzeit-Streifen sollten dem Wastelander Panda auf jeden Fall eine Chance geben.
Die komplette Serie kann man sich bei Youtube anschauen:
Papers, Please ist ein Spiel, in dem der Spieler die Aufgabe eines Grenzbeamten in einem autokratischen Staat im Jahr 1982 übernimmt, der die Pässe der Durchreisenden kontrollieren muss. Wie üblich bei solchen Spielen fängt das ganze recht gelassen an, wird aber schnell zum Problem, weil die Zeit immer weniger und die Aufgaben immer mehr werden.
In diesem 10-minütigem Kurzfilm bekommt der Grenzbeamte nun das Gesicht des russischen Schauspielers Igor Savochkin. Der Papers, Please-Kurzfilm kann übrigens auch kostenlos bei Steam angesehen werden: Steam Link