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Buchreview: The Nostalgia Nerd’s Retro Tech: Computer, Consoles & Games

Ende der 70er Jahre brach die Zeit der Konsolen und Homecomputer an. Ab Anfang der 80er Jahre drängten immer mehr Hersteller auf diesen lukrativen Markt. Zuvor hatte es keine derartige Technikexplosion gegeben, die vor allem eine derartige große Auswirkung auf unser Leben hatte. Mit The Nostalgia Nerd’s Retro Tech: Computer, Consoles & Games stellt Peter Leigh Konsolen und Homecomputer von den 70ern bis in die frühen 2000er vor und dokumentiert damit diese Technikexplosion.
Leigh beschränkt sich hierbei aber nicht nur auf die Erfolgsgeschichten sondern beschäftigt sich auch mit großen und kleinen Flops dieser Zeit. Leigh dokumentiert Systeme von 1972 bis 2001. Dabei wirft Leigh nicht nur einen Blick auf die in Großbritannien üblichen Systeme sondern zeigt z.B. auch japanische Systeme, die außerhalb Japans kaum Beachtung fanden. Auf was Leigh jedoch nur am Rande eingeht, sind Handhelds. Die werden am Ende des Buchs lediglich kurz angesprochen.
Jedes System bekommt hier ein eigenes Kapitel, in dem Leigh kurz eine Übersicht über das System bietet und die Geschichte davon kurz umreißt. Die kurzen Erzählungen sind gerade lang genug, dass man sich einen kurzen Überblick über das jeweilige Gerät verschaffen kann, ohne dass der Text langweilig wird. Am Ende jedes Kapitels stellt er mit einem kurzen Text drei Spiele auf diesem System vor: Eines das man gesehen haben muss, Eines das man gespielt haben und muss Eines das man besser ignoriert. Diese Einteilung entspricht natürlich Leighs persönlichem Geschmack. Der stellt aber direkt am Anfang des Buchs klar das man ihm hier nicht zustimmen muss.
Die Seiten dieser Kapitel sind jeweils großflächig farbig bedruckt und bieten neben dem Text tolle Fotos der jeweiligen Systeme und Screenshots der vorgestellten Spiele. Hier kommt auch schon der größte Kritikpunkt. Die farbigen Seiten sehen toll aus aber da der Text unter den Spiele-Screenshots, recht klein gedruckt ist, hatte ich jedenfalls manchmal Probleme den Text zu lesen. Dafür sind die Bilder der System absolut top. Bei Systemen, die es in mehreren Ausführungen gab, gibt es auch Fotos der verschiedenen Ausführungen.

Peter Leigh ist besser bekannt als Betreiber des Youtube-Kanals „The Nostalgia Nerd,“ mit dem er sich mit Retrotechnik beschäftigt. Mit seinem Erstlingswerk hat er ein spannendes Buch geschrieben, das zum gemütlichen Schmökern einlädt. Zu Haben ist diese Buch allerdings nur in einer Hardcover-Ausgabe. Eine Softcover-Ausgabe wäre schön gewesen. Dennoch kann ich dieses Buch für jeden Fan von klassischen Computern und Konsolen empfehlen.

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Verlagsinformation:
Titel:The Nostalgia Nerd's Retro Tech: Computer, Consoles & Games
Autor:Peter Leigh
Verlag:Ilex Press
Veröffentlichungdatum:1. November 2018
ISBN-101781575703
ISBN-13978-1781575703

Sid Meier’s Memoir ! – Buchreview

Sid Meier gilt als einer der einflussreichsten Spieleentwickler. Seit Name ist untrennbar mit der Civilization-Reihe verbunden, die bis heute als eine der besten Strategie-Reihen überhaupt gilt und die sich bis heute auch dementsprechend gut verkauft. Nun hat Sid Meier seine Memoiren vorgelegt, in denen er über sein Leben und von seiner Karriere erzählt. Mit Sid Meier’s Memoir! nimmt uns Sid Meier mit auf eine Reise durch die Entwicklung seiner Spiele und durch die Entwicklung der Spieleindustrie in diesen Tagen.

Sid Meier beginnt seine Memoiren mit seinem ersten Spiel und wie sich die kleine und unbedeutende Computerspieleindustrie zu einer der wichtigsten Industrien entwickelt hat. Er erzählt von der Gründung von Microprose, dem Studio mit dem Sid Meier Anfangs Militärsimulationen entwickelte und später den Klassiker Civilization, der ihn unsterblich machte. Danach erzählt er von der Gründung von Firaxis, das Studio das auch heute noch hinter der Civilization-Reihe steht.
Dabei erzählt Sid Meier auch immer was ihn zu bestimmten Designentscheidungen geführt hat und wie er seine Spiele entwickelt hat. Dies führt auch immer wieder dazu dass Sid Meier von sich selbst erzählt. So erzählt Sid Meier z.B. dass er die Musik von Johan Sebastian Bach liebt, was zu einem Musikspiel für die gescheiterte 3DO-Konsole führte. Ebenso erzählt er mehrfach von seiner Jugend in der Schweiz, da sein Vater Schweizer ist. Hier konnte er besonders seine Liebe zur Eisenbahn ausleben, was einen entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung von Railroad Tycoon hatte. Daneben wirft er auch immer wieder einen Blick auf Bill Stealey, mit dem er Microprose gründete und der als begeisterter Pilot sogar ein Flugzeug besaß, mit dem Microprose-Spiele beworben wurden. Hier lässt er weder die Flops aus, noch die unschönen Ereignisse, die z.B. der Verkauf von Microprose mit sich brachte.
Sid Meier erzählt seine Geschichte zwar Chronologisch, springt aber immer wieder zurück um von der Schweiz zu erzählen oder er erzählt von Designentscheidungen zu Titeln aus der Civilization-Reihe.
Das Buch selbst nimmt mit seiner Gestaltung bereits Bezug auf Civilization und Videospiele allgemein. So erinnert die Covergestaltung an die Pixelgrafik in der Einleitung von Civilization. Im Buch selbst gibt es hin und wieder kleine Fußnoten, die aber keine Erklärung zum Text abgeben, sondern als Achievements dienen, eben wie bei einem Videospiel.

Sid Meier zeichnet in seinen Memoiren ein interesssantes Bild von sich selbst und bietet dem Leser einen subjektiven Blick in seine Karriere, die besonders für die Fans von Civilization und Klassikern aus den 80ern und 90ern interessant ist. Wer sich für die Civilization-Reihe und die Geschichte dahinter interessiert, kommt um dieses Buch eigentlich nicht herum, auch wenn der Fokus nicht speziell auf Civilization liegt sondern auf der Karriere von Sid Meier. Allerdings gibt es derzeit noch keine deutsche Übersetzung.

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Verlagsinformation:
Titel:Sid Meier's Memoir!: A Life in Computer Games
Autor:Sid Meier, mit Jennifer Lee Noonan
Verlag:Norton & Company
Veröffentlichungdatum:8 September 2020
ISBN-101324005874
ISBN-13978-1324005872

The Walking Dead Official Cookbook and Survival Guide – Buchreview

Wie bei jeder erfolgreichen TV-Serie ist es nur eine Frage der Zeit bis ein Kochbuch erscheint und da macht The Walking Dead natürlich keine Ausnahme. Geschrieben wurde „The Walking Dead Official Cookbook and Survival Guide“ von der Autorin Lauren Wilson, die sich bereits mit dem Zoombie-Überlebens-Kochbuch „The Art of Eating through the Zombie Apocalypse: A Cookbook and Culinary Survival Guide,“ das wir bereits reviewed haben, einen Namen gemacht hat. Das offizielle Walking Dead-Kochbuch folgt diesem inhaltlich, ist jedoch anders aufgebaut und enthält nun auch Rezepte die auch direkt aus der Serie stammen, sowie eine Reihe von interessanten Szenenfotos.

Eingeteilt ist das Walking Dead-Kochbuch grob in drei Teile: einem einfachen Überlebensratgeber, einem Kochbuch und einem einfachen Ratgeber zum Haltbarmachen von Lebensmitteln.
Es enthält folgende Kapitel:

Chapter I: Food Survival Basics

In diesem Teil werden grundlegende Überlebenstips, wie man Kochstellen präpariert, wie man Jagd oder wie man nach Lebensmitteln sucht oder vorhandene Lebensmittel haltbar macht, vermittelt.

Chapter II: Fueling up for Survival

Dieser Teil widmet sich in erster Linie dem Frühstück in der Apokalypse und enthält recht einfache Frühstücksgerichte.

Chapter III: Dig in! Meals for Hungry Survivors

Dieser Teil widmet sich den Gerichten die aufwändiger sind und die man zubereiten sollte wenn man sich an einem sicheren Ort befindet und auch über eine entsprechende Auswahl an frischen Zutaten verfügt. Dieses Kapitel ist auch das größte Kapitel im Buch.

Chapter IV: Sweet Treats to Die for

Dieses Kapitel widmet sich Nachspeisen mit hohem Kaloriengehalt. Dieses Kapitel enthält z.B. auch die Rote Beete und Eichel-Kekse, die Carol in Alexandria backt.

Chapter V: End of World Beverages and Libations

Dieses Kapitel widmet sich Getränken. Es enthält zum einen alkholfreie Getränke, wie Limonaden, aber auch alkoholhaltige Getränke, wie etwa Honigmet und sogar Cocktails, wenn man noch Zutaten dafür hat.

Chapter IV: Putting Up: Food Preservation for End Times

Dieses Kapitel widmet sich nun dem Haltbarmachen von Lebensmitteln und geht nun deutlich weiter ins Detail als die kurze Einleitung im ersten Kapitel.

„The Walking Dead Official Cookbook and Survival Guide“ ist in erster Linie ein Fanservice für Fans der TV-Serie und weniger ein ernster Überlebensratgeber. Die Rezepte orientieren sich natürlich an der TV-Serie und enthalten daher Rezepte zu Gerichten, die man in der TV-Serie zu Gesicht bekam. Mehrere Rezepte enthalten relativ exotische Zutaten wie etwa Deer aber keine so gewöhnungsbedürftigen Zutaten wie z.B. Insekten. Der Schwierigkeitsgrad der Rezepte schwankt von „sehr einfach“ mit wenigen Arbeitsschritte bis hin zu „anspruchsvoll“ mit mehr als 10 Arbeitsschritten.
Die beiden Kapitel über Getränke und über das Haltbarmachen laden zum experimentieren ein, da sie durchaus interessante Rezepte beinhalten, die teilweise sogar sehr einfach sind.

Optisch hat man sich recht viel Mühe gegeben und sämtliche Rezepte mit entsprechenden Fotos illustriert. Es gibt auch eine ganze Reihe von Fotos der Darsteller und von den Sets der Serie. Die Seiten selbst sind Flecken übersäht, wie man es von einem Zombie-Kochbuch erwarten würde. Ein paar Überlebenstips sind auch mit schönen Zeichnungen illustriert, wie man sie aus DIY Ratgebern kennt, was jedoch einen sehr kleinen Teil einnimmt. Im Gegensatz zu Wilsons „The Art of Eating through the Zombie Apocalypse: A Cookbook and Culinary Survival Guide“ ist „The Walking Dead Official Cookbook and Survival Guide“ viel klarer in drei Teile aufgeteilt. Anstatt ständig Überlebenstips mit Rezepten zu mischen, sind beide Bereiche deutlich voneinander getrennt, was gerade für den Leser viel einfacher ist, da man nun nicht mehr die Rezepte zwischen den Überlebenstips suchen muss. Im Grunde genommen ist das Walking Dead-Kochbuch eine überarbeitete und verbesserte Version von Wilsons Zombie-Überlebenskochbuch. Da beide Bücher verschiedene Rezepte enthalten, ergänzen sich beide Bücher sogar recht gut. Für Fans der TV-Serie ist dieses Buch absolut empfehlenswert. Wer mit The Walking Dead nicht viel anfangen kann aber dafür mit Zombies, ist mit Wilsons „The Art of Eating through the Zombie Apocalypse: A Cookbook and Culinary Survival Guide“ deutlich besser aufgehoben.

Die Mengenangaben der Rezepte sind ausschließlich in nordamerikanischen Maßeinheiten wie Cup und Oz. etc. angegeben. Im Appendix befindet sich allerdings eine Tabelle mit metrischen Angaben, damit man die Mengenangaben korrekt umrechnen kann. Außerdem eine Liste mit weiterführender Literatur, wenn man tiefer in Themen, wie etwa das Haltbarmachen, eintauchen möchte.

Titel:The Walking Dead Official Cookbook and Survival Guide
Autor:

Lauren Wilson

Seiten:

144

Verlag:

Insight Editions (10. Oktober 2017)

ISBN:

978-1683830788

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The Art of Eating through the Zombie Apocalypse – Buchreview

Falls die Zombie-Apokalypse doch irgendwann zur Realität wird und die Toten auf der Erde wandeln weil im Himmel kein Platz mehr ist, ist es doch recht praktisch wenn man sich drauf vorbereitet hat. Mit „The Art of Eating through the Zombie Apocalypse: A Cookbook and Culinary Survival Guide“ bietet die Autorin Lauren Wilson einen Ratgeber für eben genau diesen Fall. In den USA gibt es eine große Gruppe sog. „Prepper“, die sich darauf einrichten das es zu einer Katastrophe kommt, für die man natürlich vorbereitet sein sollte. In genau diese Kerbe schlägt nun Wilsons „The Art of Eating through the Zombie Apocalypse.“

Der Ratgeber ist grob in drei Teile eingeteilt. Der erste Teil „Mise en Place: the Epicurean’s Apocalyptic Toolkit,“ widmet sich der Überlebensausrüstung, die man am besten vorbereitet bevor die Zombie-Apokalypse über uns hereinbricht. Im zweiten Teil: „Essential Skills for the Hungry Survivor“ werden wichtige grundlegende Fähigkeiten, wie etwa Jagen, Nahrungssuche, Sammeln und Filtern von Wasser und Feuer machen, vermittelt, die man zum Überleben in der Zombie-Apokalypse benötigt. Der dritte und größte Teil „Bugging In, or Noveau Home Cousine“ besteht aus mehreren Abschnitten, die in ihrer Reihenfolge getauscht werden könnten und die sich jeweils einem Thema widmen und dazwischen immer wieder Rezepte, die ebenfalls zum jeweiligen Thema passen. Zu den Themen gehören z.B. Militärrationen, Jagen in urbanen Gegenden, Plündern, wie man im Safehouse über die Runden kommt, Pflanzen anbauen und Einmachen von Gemüse. Jedes Thema enthält sinnvolle Tips und erklärt wie man z.B. eine Feuerstelle einrichtet, wie man sich einen Herd baut, welche Pflanzen essbar sind, welche Insekten essbar sind, wie man wilde Tiere jagd und wie man Fischfallen baut.

Der Inhalt bezieht sich zwar in erster Linie auf die Tier- und Pflanzenwelt Nordamerikas aber die Überlebenstips in diesem Ratgeber sind universell einsetzbar. Die vielen Ratschläge zum Haltbar machen von Lebensmitteln, wie etwa Einmachen, sind gut recherchiert. Wenn man die Zombie-Inhalte ausblendet, ist dies durchaus ein ernstzunehmender Überlebensratgeber bzw. ein interessantes Buch zum Experimentieren. Die Mengenangaben der Rezepte sind ausschließlich in nordamerikanischen Maßeinheiten wie Cup und Oz. etc. angegeben.

Illustriert ist dieser Ratgeber in einem Comic-Stil den man von Ratgebern und DIY-Büchern aus den 70ern und 80ern kennt und ihm dadurch auch diesen typischen Ratgeber-Charme verleiht. Natürlich gibt es auch viele Designelemente, die an Zombies erinnern, wie etwas Flecken auf vielen Seiten und eine Zombie-Hand neben der Seitenzahl.

Titel:The Art of Eating through the Zombie Apocalypse: A Cookbook and Culinary Survival Guide
Autor:

Lauren Wilson

Seiten:

320

Verlag:

Smart Pop

ISBN:

978-1940363363

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Jacked – Buchreview

Nach Masters of DooM, der Geschichte von id Software und deren Gründer, wirft David Kushner mit seinem Buch „Jacked: The Outlaw Story of Grand Theft Auto“ einen Blick auf die Geschichte von Grand Theft Auto und den Gründern von Rockstar Games: Sam und Dan Houser. Für dieses Projekt hat Kushner dutzende Interviews mit den Gründern und Angestellten von Rockstar Games geführt und ein sehr lesenswertes Buch geschrieben das einerseits die Geschichte von Rockstar erzählt und andererseits den Kampf dageben.

Die Geschichte von Grand Theft Auto beginnt als Race’n’Chase, in dem der Spieler einen Cop spielen sollte, der Raser jagd. Während der Entwicklung fällt den Spieltestern allerdings auf das es viel mehr Spaß macht den Raser zu spielen, vorallem wenn man Passanten über den Haufen fährt. Kurz danach fällt die Entscheidung: Laß den Spieler den Bösewicht spielen. Vielleicht macht das mehr Spaß.
Bald ist klar das diese Entscheidung nicht verkehrt war und aus Race’n’Chase wurde wenig später das erste Spiel im Grand Theft Auto-Franchise das mit rund 250 Million verkauften Einheiten eindeutig zu den erfolgreichsten Franchises der Videospielegeschichte gehört.

Kushner erzählt im Detail wie Rockstar Games mit Grand Theft Auto gezielt immer wieder ans gesellschaftliche Limit geht und sich mit dem amerikanischen Establisment anlegt. So erzählt er z.B. vom „Hot Coffee“ Skandal, der ausgelöst wurde als ein Fan in der PS2 Version von Grand Theft Auto:San Andreas ein Sexspielchen fand, dessen Existenz Rockstar Games zuerst leugnete und dann zugeben musste. Dieser Skandal führte zu einem Kampf mit den Freigabeorganisationen in den USA und Australien.

Die Gewalt in der Grand Theft Auto-Reihe führte auch zu weiteren Problemen für Rockstar Games. So lässt Kushner den Anwalt Jack Thompson, der sich vorgenommen hatte Rockstar Games und gewalttätigen Spielen ein Ende zu setzen, als Gegenspieler auftreten. Jacked: The Outlaw Story of Grand Theft Auto erzählt damit die Geschichte von Grand Theft Auto von zwei Seiten aus. Auf der einen Seite die Helden Rockstar Games und auf der anderen Seite den Antagonisten Jack Thompson.

Jacked: The Outlaw Story of Grand Theft Auto reicht zwar nie an seinen Vorgänger Masters of DooM heran, ist aber dennoch ein sehr lesenswertes Buch. Vorallem weil es einen Einblick in die Welt von Rockstar Games und deren Gründer Sam und Dan Houser gibt, die teilweise völlig abgehoben in ihrer eigenen Blase leben, es aber dennoch schaffen mit Grand Theft Auto Meilensteine der Videospielgeschichte zu schaffen. Allerdings ist Jacked: The Outlaw Story of Grand Theft Auto bereits 2012 erschienen und damit leider nicht mehr ganz aktuell, da GTA V erst 2013 erschienen ist.
Die BBC fand Kushners Buch übrigens so interessant das der Film „The Game Changers,“ mit Daniel Radcliffe in der Hauptrolle, produziert wurde, der sich hauptsächlich auf den Kampf zwischen den Housers gegen Jack Thompson konzentriert.

Titel:Jacked: The Outlaw Story of Grand Theft Auto
Autor

David Kushner

Verlag:

John Wiley & Sons Inc

ISBN (Hardcover):

978-0470936375

ISBN (Paperback):

978-0007420322

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Empire Of Imagination – Buchreview

Rollenspiele sind gerade aus der Welt der Videospiele nicht mehr wegzudenken und natürlich erfreut sich das klassische Pen & Papper Rollenspiel einer großen Beliebtheit. Michael Witwer, selbst begeisterter Rollenspieler, hat mit „Empire of Imagination: Gary Gygax and the Birth of Dungeons & Dragon“ eine Biographie über Gary Gygax und die Geschichte von Drungeons & Dragons, dem ersten Pen & Paper Rollenspiel, verfasst, die einen einzigartigen Einblick in die Geschichte des Rollenspiels bietet.

Witwers Buch beginnt in einem entscheidenden Moment in Gary Gygax Geschichte, seinem Rauswurf bei TSR, Inc., dem Verlag den er mitgründete und der ihn durch den immensen Erfolg von Dungeons & Dragons Reich machte. Danach erzählt Witwer von der Kindheit Gygax bis zum Ende von Gygax Leben und wie er mit seinem Hobby eine Industrie schuf. Das 320 Seiten lange Buch ist in Level unterteilt, die einerseits natürlich einen Bezug zum Rollenspiel herstellen und andererseits natürlich auch die Entwicklung Gygax in diesem Kontect begleiten. Jedes Level beginnt mit einer kleinen Einleitung, die wie der Auszug aus einer Rollenspielsitzung geschrieben ist und bereits seine Schatten auf den folgenden Text wirft und vorallem auf die dunklen Ereignisse in Gygax Geschichte eingeht. Witwer versucht Gygax einerseits natürlich als den spaßigen Spieleerfinder zu zeichnen, geht aber auch auf dessen Schattenseiten ein. Man erfährt daher einiges aus dem Familienleben von Gary Gygax, wie er sich und sein Leben mit dem Erfolg veränderte und vorallem wie sich die Welt durch Dungeons & Dragons veränderte. Witwer erzählt über den Aufstieg und Fall von TSR, Inc., den großen Medienrummel um das angeblich teuflische Spiel und über die Gamingkultur, die sich durch Dungeons & Dragons bildete und natürlich das Erbe, das uns Gary Gygax hinterlassen hat.

Der Text ist in erster Linie eine reine Nacherzählung der Ereignisse und Fakten, springt aber immer wieder zu dramatigisierten Ereignissen. Witwer erklärt im Vorwort jeoch das er sich so genau wie möglich an Fakten hielt, Dialoge, an die sich natürlich niemand mehr genau errinnern kann, von ihm nach bestem Wissen erfunden wurden. Dies überschattet ein wenig die recherchierten Fakten, macht den Text aber nicht weniger interessant. Witwer machte Interviews mit vielen Freunden, Kollegen, Geschäftspartnern und Familienmitgliedern Gygax um eben diese Geschichte so genau wie möglich nacherzählen zu können. Zu jeder Anektote gibt es in den Fußnoten auch eine entsprechende Quelle und damit beweißt Witwer wie gut er dafür recherchiert hat.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig. Nie ist der Text langweillig oder schwer zu lesen. Witwer schafft es gekonnt die trockenen Fakten in eine interessante Geschichte zu packen. Ich habe das Buch jedenfalls verschlungen. Daher kann ich Empire of Imagination: Gary Gygax and the Birth of Dungeons & Dragon für jeden interessierten Rollenspieler wärmstens empfehlen. Bisher ist das Buch allerdings nicht auf Deutsch erschienen.

Titel:Empire of Imagination: Gary Gygax and the Birth of Dungeons & Dragons
Autor:

Michael Witwer

Verlag:

Bloomsbury

ISBN (Hardcover):

978-1632862792

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Offizielle Webseite:

www.empireofimagination.com

Buchreview: Masters of DooM

Der Name DooM steht nicht nur für den Quantensprung in der Entwicklung der First Person Shooter und der Revolution am Videospielemarkt sondern ebenso für die Entwicklerfirma id Software und ganz besonders für die beiden Mitgründer: John Romero und John Carmack. Sie sind die Helden in David Kushners Masters of Doom: How Two Guys Created an Empire and Transformed Pop Culture. Daher beginnt Kushner sein Buch nicht mit der Gründung von id Software sondern beginnt mit der Kindheit seiner beiden Protagonisten und erzählt wie zwei computerbegeisterte Kids zu Schwergewichten der Videospieleindustrie wurden. Kushner gelingt es einen Einblick in das Wesen beider Protagonisten zu bieten, der dem Leser ansonsten verwehrt bleiben würde. Neben Carmack und Romero wirft Kushner auch einen Blick auf die Mitgründer Adrian Carmack und Tom Hall, sowie die ersten Angestellten, die nach den Firmengründern zu id Software stießen.

Neben den Protagonsiten wirft Kushner einen ebenso interessanten Blick auf die technischen Entwicklungen, also den Meilensteinen die zu id Softwares großen Erfolg führten. Gerade Wolfenstein 3D, das neben DooM das bekannteste Franchise von id Software ist, trug viel zum Erfolg von id Software bei und machte id Software zum Schwergewicht bevor überhaupt mit der Entwicklung von DooM begonnen wurde. Auch Quake, mit denen id Software nicht nur ihren Erfolg von DooM toppen konnten sondern den Markt ein weiteres mal revolutionierten, spielt eine große Rolle.
Daneben kommt auch der Publisher Apogee Software zur Sprache, der heute als 3D Realms immerhin noch einen bekannten Namen trägt. Mit Apogee bewieß id Software Mut denn man ließ sich auf die neue Vetriebsform Shareware ein, die sich für id Software als Glücksfall erwieß.
Natürlich darf in der Geschichte über id Software nicht die Debatte um gewalttätige Spiele fehlen. Gerade mit Wolfenstein 3D und DooM machte sich id Software für viele Kritiker zur Zielscheibe und auch gerade dadurch veränderten die Entwickler hinter diesen Spielen die Spielewelt nachhaltig.
Mit der Entwicklung von DooM erzählt Kushner auch wie es innerhalb von id Software anfing zu brökeln. Da John Romero einer der beiden Hauptprotagonisten ist, erzählt Kushner nicht nur wie es mit id Software nach DooM weiter ging sondern auch welche Karriere Romero nach id Software einschlug, der id Software nach der Entwicklung von Quake verlassen musste. Masters of DooM endet allerdings kurz vor der Fertigstellung von DooM³.

Kushner erzählt die wahre Geschichte von John Romero, John Carmack und id Software in einem angenehm lockeren Stil. Man glaubt fast einen unrealistischen Roman zu lesen und muss sich gelegentlich ins Gedächtnis rufen das es sich hierbei eben nicht um Fiktion handelt sondern eine recht akkurate Nacherzählung von tatsächlichen Ereignissen. Dabei lässt Kushner auch keine Details aus und zeigt auch die dunklen Seiten seiner Protagonisten. Allerdings traf er damit sicherlich auch den Kern, denn bevor sich Random House bereit erklärte Masters of DooM zu veröffentlichten, mussten Romero und Carmack ihr Einverständnis geben obwohl Kushner keinen von beiden mit dem Samthandschuh anfasst. Fans von Wolfenstein 3D, DooM und Quake sollten sich diese Perle auf jeden Fall nicht entgehen lassen. Allerdings ist Masters of DooM bisher nicht auf deutsch erschienen.

Titel:Masters of Doom: How Two Guys Created an Empire and Transformed Pop Culture
Autor

David Kushner

Verlag:

Random House

ISBN (Hardcover):

0-375-50524-5

ISBN (Paperback):

0-8129-7215-5

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Kochbücher zu TV-Serien

Gerade bei Genre TV-Serien lohnt es sich für Verlage Sekundärliteratur zu veröffentlichen. Wir Serienfans haben, gerade bei SciFi-Serien, eine große Auswahl an unterschiedlichen Büchern, die sich mit den verschiedensten Themen des Franchise beschäftigen. Vom Blick hinter die Kulissen bis hin zur wissenschaftlichen Betrachtung der Technik gibt es kaum einen Themenbereich der nicht mit einem entsprechenden Buch abgedeckt wird. Ein, objektiv betrachtet, eher skuriler Bereich stellt das Kochbuch zur Serie dar. Da ich gerne Sekundärliteratur zu meinen Lieblingsserien sammle und auch sehr gerne koche ist das für mich ein perfektes Sammelgebiet. Fünf meiner Kochbücher zu TV-Serien möchte ich in diesem Beitrag vorstellen:

 

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Ende der 1970er war die Zeit als es mit Star Trek richtig aufwärts ging. Während die Serie in den 1960ern wegen schlechter Quoten eingestellt worden war, erlebte Star Trek in den 1970ern einen starken Aufschwung und durch den Erfolg von Star Wars entschied sich Paramount einen Star Trek-Kinofilm zu drehen. Dieser kam 1979 ins Kino. Ein Jahr zuvor erschien in den USA das Official Star Trek Cooking Manual von Mary Ann Piccard.

Das Official Star Trek Cooking Manual soll eine In-Universe Pulikation darstellen und wurde laut der Einleitung der Autorin von Christine Chapel, der Krankenschwester auf der Enterprise, im 23. Jahrhundert geschrieben. Christine Chapel durfte auch eine eigene Einleitung verfassen in der sie auf die Lebensmittelherstellung auf Raumschiffen eingeht. Die Autorin behauptet, dieses Buch in ihrer Bücherrei gefunden zu haben.
Bei den Rezepten handelt es sich überwiegend natürlich um menschliche Rezepte und viele ausserirdische Rezepte. Jeder Bereich besitzt eine Einleitung, wie Christine Chapel an die jeweiligen Rezepte gelangte. Jedes einzelne Gericht besitzt ebenfalls eine Einleitung warum sich gerade dieses Rezept in diesem Kochbuch befindet. Die Autorin sparte hier auch nicht mit Humor und würzte das ganze mit Anspielungen aus der TV-Serie. So stammen die klingonischen Rezepte von Harry Mudd, der klingonische Kochbücher an Arbeiter einer Raumstation verkaufte. Nach der Einleitung von Christine Chapel befindet sich sogar ein Rezept für Dr. McCoys Lieblingsrezept. Dabei handelt es sich um den Quellcode für ein Programm in der Programmiersprache Fortran, das, nachdem man den Text mühsehlig in den Computer übertragen hat, lediglich folgende Ausgabe generiert: „CHICKEN 3.14159 SKEPTIC.“
Im Appendix befinden sich dann noch echte Rezepte von Gene Roddenberry und Majel Barrett und den Hauptdarstellern der Serie.

Bei der Gestaltung beschränkte man sich im wesentlichen auf Kapitelüberschriften, die in einem typischen Font der Zeit gesetzt sind und Trennlinien zwischen einer Einleitung zum Gericht und den Zutaten. Bei wenigen Gerichten gibt es auch Illustrationen die bestimmte Arbeitsschritte zeigen.
Beim Format entschied man sich für ein Taschenbuchformat, das man eigentlich für kurze Romane und Novellen nutzt und das sicherlich nur sehr selten für Kochbücher genutzt wird. Trotz des kleinen Formats enthält dieses Kochbuch aber immer noch eine stolze Zahl von rund 100 Rezepten.
Beim Cover hat man sich für ein Geprägtes Bild entschieden, das man auch Fühlen kann. Bei meinem Exemplar wurde hier leider ein Stück der Untertassensektion der Enterprise abgeschnitten.

Der Selbsttest:

Ich habe Ooruni Kapiki bzw. Pork and Sauerkraut Goulash probiert. Dabei handelt es sich im Grunde genommen um ein Szegediner Gulasch. Laut der Autorin soll dieses Gericht beim Festmahl bei der Einführung von neuen Mitgliedern der Imperialen Garde gereicht werden. Es soll aus der Zeit stammen in der Klingonen noch in Tontöpfen kochten. Das Sauerkraut soll fermentierte Früchte ersetzen, die man auf der Erde natürlich nicht bekommt. Nach dem aktuellen Kanon eher kein Gericht für Klingonen. Mir hats jedenfalls geschmeckt.

Weitere Infos zum Buch:

Das „Official Star Trek Cooking Manual“ erschien im Juni 1978 in den USA und wurde nie ins Deutsche übersetzt. Aufgrund des Alters ist es heute ein gefragtes Sammlerstück. Der Sammlerpreis liegt etwa bei rund 50,-€.

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Verlagsinformation:
Titel:Official Star Trek Cooking Manual
Autor:Mary Ann Piccard
Verlag:Bantham Press
Veröffentlichungdatum:1978
ISBN-100553118196
ISBN-13-

 

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1999 erschien ein neues Star Trek Kochbuch. Auch hier entschied man sich dafür das es sich um eine In-Universe Publikation handelt. Diesmal fungiert Neelix, der quirlige Chefkoch und Moraloffizier auf der Voyager, als Autor des Buchs. Dies ist gar keine schlechte Wahl da Neelix eine Hauptfigur von Star Trek: Voyager ist und das Essen dadurch eine zentrale Rolle in der Serie einnimmt. Geschrieben wurde das Buch allerdings vom Darsteller Ethan Phillips, der auch gleichzeitig die Figur des Neelix spielte, und dem Ufologen William J Birnes.
Die Rezepte sind hier in Gruppen unterteilt. Jede Serie besitzt ihren eigenen Bereich. In jedem Serienbereich gibt es Gerichte der Haupt- und Nebenfiguren, sowie Gerichte der Darsteller. Jedes Gericht wird mit einer Einleitung beschrieben. Meistens handelt diese Einleitung davon warum Neelix gerade dieses Gericht aufgenommen hat oder welche Zutaten man durch Zutaten von der Erde ersetzt hat, da sich ausserirdische Zutaten auf der Erde eben nur schwer finden lassen. Bei den Hauptfiguren der Serie wurden Gerichte gewählt, die auch in den Serien thematisiert wurden. So befindet sich bei Deanna Trois Rezepten natürlich das Rezept für einen Schokoladenkuchen.
Zu den jeweiligen Serien gibt es auch immer wieder interessante Hintergrundberichte über die Entstehung der Serien, die sich natürlich auf das Essen beziehen. Set Designer Alan Sims plaudert hier aus dem Nähkästchen und gibt einen sehr interessanten Einblick in seine Arbeit. Gerade wegen diesen Hintergrundinformationen ist dieses Buch einen Blick wert, auch wenn man keine Gerichte nachkochen möchte.

Die Gestaltung ist recht einfach. Sämtliche Gerichte besitzen eine Überschrift, die in einem Star Trek-Font gesetzt wurde. Entweder die Überrschrift oder der Text ist in roter Farbe gedruckt. Einleitungen wurden mit einem leichten roten Hintergrund versehen. Ansonsten ist das Buch in s/w gedruckt.
Es gibt auch keine Fotos der Gerichte sondern lediglich Setfotos von den Gerichten, die beim Dreh verwendet wurden, und Setfotos der Darsteller.

Der Selbsttest:

Ich habe James Doohans „Scotty’s Lemon Chicken“ probiert und war absolut angetan von diesem Rezept. Das Lemon Chicken wird sicherlich nochmal seinen Weg in meinen Kochtopf finden. Vorher werde ich aber wohl noch das Lemon Chicken Rezept aus dem Official Star Trek Cooking Manual ausprobieren. Mal sehen, welches mir besser schmeckt.

Weitere Infos zum Buch:

Das „Official Star Trek Cooking Manual “ erschien 1999 beim Heel Verlag in der deutschen Übersetzung. Inzwischen ist es Out Of Print und kann nur noch gebraucht bezogen werden. Allerdings sind die Sammlerpreise derzeit sehr moderat. Die englischsprachigen Originalausgabe ist weiterhin regulär im Handel und ist auch für Amazons Kindle erhältlich.

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Verlagsinformation (deutsche Ausgabe):
Titel:Das Star Trek Kochbuch
Autor:Ethan Phillips und William J. Birnes
Verlag:Heel Verlag
Veröffentlichungdatum:1999
ISBN-103893657967
ISBN-13978-3893657964
Verlagsinformation (Originalausgabe):
Titel:Star Trek Cookbook
Autor:Ethan Phillips und William J. Birnes
Verlag:Pocket Books
Veröffentlichungdatum:1999
ISBN-100671000225
ISBN-13978-0671000226

 

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Babylon 5 ist eine der besten SciFi-TV-Serien und vielleicht sogar die Beste aus den 1990ern. Zwar war Babylon 5 nie so erfolgreich wie Star Trek aber Babylon 5 besitzt ebenfalls eine treue Fangemeinde und eine SciFi-TV-Serie über eine Raumstation bot genügend Möglichkeiten für Lizenzprodukte. Ähnlich wie bei anderen Franchises gibt es auch bei Babylon 5 mehrere Bücher mit Hintergrundinformationen und auch ein Kochbuch.
Die Idee für ein Babylon 5-Kochbuch geht allerdings auf einen Scherz zurück. Bei einem Meeting bei Warner Bros. Licensing wurde überlegt welche Ideen man für Lizenzprodukte verfolgen könnte. Da man zuvor die Lizenz für ein Kochbuch zur TV-Serie Friends verkaufen konnte, schrieb jemand aus Spaß auf die Liste das man auch die Lizenz für ein Babylon 5 Kochbuch anbieten könnte. Der britische Verlag Boxtree, der auf Lizenzprodukten zu TV-Serien spezialisiert ist, hatte Interesse und kaufte die Lizenz.

Der Autor Stephen C. Smith schrieb das Buch mit einem Ernährungsberater, der extra für dieses Projekt engagiert worden war. Beide sahen sich sämtliche Episoden an, die bis zu dem Zeitpunkt ausgestrahlt worden waren. Smith entschied sich bewusst dafür das Dining on Babylon 5 eine Publikation innerhalb des Babylon 5 Universums sein sollte. Dies kam offensichtlich auch gut bei den Machern der Serie an, denn in der Episode S05E04 „A View from the Gallery“ (Einfache Leute) taucht eine Publikation mit eben genau dem selben Namen auf.
Als Autor wird Emerson Briggs-Wallace genannt, der in Babylon 5 das Fresh Air Restaurant besitzt, und die Rezepte stammen von Hauptfiguren aus der Serie, die auch auf Babylon 5 leben. Sowohl der fiktive Autor als auch die Hauptfiguren der Serie kommen zu Wort und erzählen über das Kochen und ihre Beziehung zum Essen. Man merkt hier auch das sich Smith mit Babylon 5 beschäftigt hat, denn die Einleitungen der Figuren sind auf den jeweiligen Charakter zugeschnitten und auch die Rezepte sind entsprechend ausgewählt bzw. entwickelt. Zeitlich ist das Buch auch etwa am Ende der dritten Staffel angesiedelt.
Die Gestaltung errinnert stark an die 1990er und wirkte damals sicherlich sehr modern. Man hat ausgesuchte Gerichte sehr schön in Szene gesetzt und zwischen den Rezepten finden sich auch Bilder aus der Serie. Als Format wurde ein weiches Paperback gewählt, das von der Größe an Comicalben errinnert.

Die Rezepte sind bei den menschlichen Figuren einerseits bodenständig, lehnen sich an die Herkunft der Figuren an und andererseits sehr exotisch. Bei Michael Garibaldis Rezepten taucht natürlich auch die Bagna Cauda auf, die er in der Episode S02E04 „A Distant Star“ (Rettet die Cortez!) zubereitet. Bei den ausserirdischen Rezepten hatte man die Möglichkeit aus dem Vollen zu schöpfen und konnte sich richtig austoben. Manche Rezepte werden mit orientalischen Gewürzen, wie etwa Garam Masala, gewürzt um ihnen einen möglichst fremdartigen Geschmack zu geben. Natürlich gibt es hier auch ein Flarn-Rezept.
Bei den Zutaten werden ausserirdische Zutaten normal aufgeführt und in Klammern ein Ersatz den wir auf der Erde finden. Das ist manchmal ein wenig verwirrend, passt aber gut zum Stil des Buchs. Interessant ist auch die Tatsache das sämtliche Maßangaben sowohl in den uns bekannten Maßeinheiten angegeben sind und in den Maßeinheiten, die in englischsprachigen Ländern üblich sind. Man muss also nicht ständig die Maßeinheiten umrechnen.

Der Selbsttest:

Ich habe das Rezept für Flarn und das Rezept für Bœuf Stroganoff nachgekocht. Beide Gerichte kann man auch wunderbar kombinieren. Bei Flarn handelt es sich um Mischung aus Tofu und Erbsen, die im Ofen zu einem festen Block gebacken wird. Flarn eignet sich perfekt als Sättigungsbeilage für Fleischgerichte. Das Bœuf Stroganoff ist natürlich ein bekannter Klassiker, zu dem es eine Vielzahl von Rezepten gibt. Das Rezept in Dining on Babylon 5 ist gut und wird sicherlich noch einmal nachgekocht.

Weitere Infos zum Buch:

„Dining on Babylon 5“ erschien im Juni 1998 in Grossbritannien und wurde nie ins Deutsche übersetzt. Wer sich dieses Buch nun ebenfalls ins Regal stellen möchte muss inzwischen sehr tief in die Tasche greifen, da das Buch in der Regel nicht unter 50,-€ angeboten wird.

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Verlagsinformation:
Titel:Dining on Babylon 5
Autor:Emerson Briggs-Wallace und Stephen C. Smith
Verlag:Boxtree Ltd.
Veröffentlichungdatum:1998
ISBN-100752211439
ISBN-13978-0752211435

 

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A Feast of Ice and Fire geht auf den Blog The Inn at the Crossroads zurück. Die Blogger Chelsea Monroe-Cassel und Sariann Lehrer versuchten der Welt von Game of Thrones, oder vielmehr der Romanvorlage Das Lied von Eis und Feuer, reale Gerichte zu geben. Bereits 4 Monate später bekamen sie das Angebot ein Kochbuch für Game of Thrones zu schreiben. Romanautor George R.R. Martin schrieb sogar eine Einleitung in der er ganz unverblümt zugibt das er nicht kochen kann, zumindestens wenn es sich um mehr als nur Rührei mit Speck handelt.
Als Vorlage für die Rezepte dienten zumeist mittelalterliche Rezepte, die von den beiden Autorinnen an moderne Geschmäcker angepasst wurden, sowie mehrere moderne Varianten der selben Gerichte. Die Anpassung der mittelalterlichen Rezepte war den Autorinnen auch deshalb wichtig weil manche Gewürze und Zutaten heute eben nur mehr sehr schwer zu bekommen sind. Daher wurden viele Zutaten gegen Zutaten ausgetauscht, die man heutzutage problemlos im Supermarkt bekommt.
Im Gegensatz zu den meisten Kochbüchern, die als Tie-In für eine TV-Serie geschrieben werden, handelt es sich hier nicht um eine In-Universe Publikation sondern um eine Sammlung klassischer Rezepte, die nach einem gemeinsamen Thema ausgewählt wurden. Vielmehr wirkt dieses Buch so als hätte jemand Rezepte aus vergangenen Tagen gesammelt und ein Kochbuch geschrieben. So wie bei modernen Kochbüchern mit Römer- oder Wikinger-Rezepten.

Das Buch ist eingeteilt in Grundlagen und den verschiedenen Regionen, die in Game of Thrones eine Rolle spielen. In den Grundlagen sind z.B. Rezepte für Gewürzmischungen enthalten, auf die in den Rezepten zurück gegriffen wird. Hier befindet sich z.B. auch ein Rezept für Poudre Forte, eine mittelalterliche Gewürzmischung, die man heute kaum noch kennt aber als Equivalent von Gewürzmischungen wie etwa Garam Masala gilt.
Dann kommen die Regionen: Mauer, der Norden, der Süden, King‘s Landing, Dorne und den Ländern im Osten, sowie eine Erklärung wie richtig tafelt. Am Ende gibt es noch eine Aufzählung von Menüs, die man aus den Rezepten im Buch zusammenstellen kann. Schließlich sind dies die Gerichte für die Reichen und Adligen aus Game of Thrones und deren Festmale bestehen nicht nur aus einem einzigen Gericht.

Bei der Gestaltung hat man sich sehr viel Mühe gegen. Dies merkt man schon am schönen Covermotiv, das man bei der deutschen ausgabe leider nicht übernommen hat. Viele Gerichte werden mit tollen Fotos präsentiert, die dann natürlich Lust aufs nachkochen machen. Die Seiten besitzen fast schon barocke Verzierungen am Rand, die sehr gut in die bunte Welt von Goerge R.R. Martins A Song of Fire and Ice Serie passen. Jeder Abschnitt erhielt eine eigene Farbe, die direkt kenntlich macht in welcher Region man sich befindet. Die Überrschriften und Inhaltsangaben wurden in der jeweiligen Kategoriefarbe gedruckt, wodurch sie sie gut abheben. Durch die schöne Gestaltung hebt sich dieses Kochbuch auch deutlich von anderen Kochbüchern dieser Art ab. In meiner Sammlung an Küchbüchern nimmt es auch einen Sonderplatz ein, da es sich durch die tolle Gestaltung einfach deutlich von den meisten abhebt.

Der Selbsttest:

Ich habe mich an das Rezept Roasted Boar (Gebratenes Wildschwein) gewagt. In diesem Rezept wird das Fleisch in einer Mischung aus Rotwein und Cider mariniert. Das Fleisch war danach zwar schön rot aber wirklich geschmeckt hats mir nicht. Das lag sicherlich auch daran das ich anstatt Wildschwein, das ja doch einen sehr starken Wildgeschmack besitzt, schnödes Schwein genommen habe, wie es auch im Rezept steht. Freunde, die bekocht habe, waren da allerdings anderer Meinung, hätten aber ebenfalls die Wildsau favorisiert.
In naher Zukunft werde ich auf jeden Fall noch auf A Feast of Fire and Ice zurück kommen. Es sprechen mich doch einige Rezepte an.

Weitere Infos zum Buch:

A Feast of Ice and Fire ist erst vor wenigen Jahren erschienen und regulär im Handel erhältlich. Dies gilt für die deutsche Übersetzung und die Originalausgabe.

Amazon Link (deutsche Ausgabe)
Amazon Link (Originalausgabe)

Verlagsinformation (deutsche Ausgabe):
Titel:A Game of Thrones - Das offizielle Kochbuch
Autor:Chelsea Monroe-Cassel und Sariann Lehrer
Verlag:Zauberfeder Verlag
Veröffentlichungdatum:2013
ISBN-103938922435
ISBN-13978-3938922439
Verlagsinformation (Originalausgabe):
Titel:A Feast of Ice and Fire: The Official Game of Thrones Companion Cookbook
Autor:Chelsea Monroe-Cassel und Sariann Lehrer
Verlag:Bantam Books
Veröffentlichungdatum:2012
ISBN-100345534492
ISBN-13978-0345534491

 

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Die Verpflegung der Campbewohner nimmt in der Serie M*A*S*H eine ganz bedeutende Rolle ein. Kaum eine Episode besitzt nicht mindestens eine Szene im Kantinenzelt und nicht selten ist das Thema dieser Szene die Qualität des Essens. Private Igor, der meist mit der Essensausgabe betreut ist, bekommt in M*A*S*H regelmässig die konstruktive Kritik der Campbewohner zu spüren, auch dann wenn er das Essen gar nicht gekocht hat sondern lediglich austeilen muss.
Bei diesem Kochbuch handelt es sich ebenfalls um eine In-Universe Pulikation. Als Autor der Gerichte tritt Private Igor auf. Geschrieben wurde es allerdings von Jeff Maxwell, dem Darsteller des Private Igor. Als Helfer engagierte Maxwell den Restaurantbesitzer Frankie Carslile, der Maxwells Rezepte überarbeitete. Maßangaben wie etwa „ne handvoll Salz“ waren halt einfach nicht genau genug. Man merkt schon das Maxwell hier eine Prise Humor mit hineinbringt. Zwischen den Rezepten tauchen auch immer wieder Briefe auf, die Private Igor an seine Mutter geschrieben hat.
Jeff Maxwell plaudert in seinem Kochbuch auch aus dem Nähkästchen und erzählt einiges über die Dreharbeiten bei M*A*S*H. Er erzählt auch wie seine Karriere als Schauspieler begann, die sehr interessant ist. Für M*A*S*H Fans ist dieses Buch daher schon sehr interessant, auch wenn sie gar nicht vor haben Igors Gerichte nachzukochen.

Bei den Gerichten handelt es sich um typisch amerikanische Küche und es befinden sich natürlich auch koreanische Gerichte in diesem Buch. Das ganze ist in drei Kategorien eingeteilt: Breakfast, Lunch und Dinner. Diese Kategorien wurden wiederum in Unterkategorien eingeteilt in denen sich ähnliche Gerichte befinden: wie etwa Ocean of Fish, für Fishgerichte, oder Chopper Chops, für Kotelets.
Die Namen der Gerichte sind mit allerlei Anspielungen auf M*A*S*H gespickt, wie etwa „Klingers Section 8 Omelet“, „Tongue Depressing Baked Beans“ oder „Adam’s Ribs“. Auch das „Spam Lamb“ (Spam Lamm) aus der dritten Staffel hat seinen Auftritt.

Bei der Gestaltung gab sich der Verleger sehr viel Mühe, auch wenn es keine Fotos von den Gerichten gibt und das komplette Buch, mit Ausnahme des Covers, s/w gedruckt wurde. Die Seiten besitzen eine Kopfzeile, die sehr schön gestaltet ist. Erklärende Textstellen wurden in Kästchen gesetzt, die die Form von Hundemarken oder Pfannen besitzten, Igors Briefe haben ein zerknülltes Papier als Hintergrund, was das ganze etwas auflockert. Hin- und wieder taucht auch ein Panzer auf, der sich auf Kästchen mit Zitaten aus der Serie befindet. Zwischen den Rezepten gibt es viele Fotos von M*A*S*H, bei denen es sich vielfach allerdings um Screenshots handelt, was sich an der Qualität der Bilder bemerkbar macht. In der Einleitung, in der Jeff Maxwell aus dem Nähkästchen plaudert, gibt es auch ein paar schöne Fotos von den Dreharbeiten zu sehen.

Der Selbsttest:

Ich habe The M*A*S*H Mess Casserole probiert. Dabei handelt es sich um einen Nudelauflauf mit Hackfleisch. Der ist an sich recht bodenständig aber ich hatte etwas die Zutaten variert, da ich z.B. keine Worcestershire Sauce im Haus hatte. Auch andere Gerichte möchte ich noch ausprobieren.

Weitere Infos zum Buch:

The Secrets of the M*A*S*H Mess – The Lost Recipes of Private Igor erschien 1996 bei Cumberland House Publications und wurde nie ins deutsche übersetzt. Autor Jeff Maxwell hat inzwischen eine 50th Aniversary Edition veröffentlicht:

Amazon Link (50th Anniversary Edition)

Verlagsinformation (Hardcover):
Titel:Secrets of The M*A*S*H Mess, The Lost Recipes of Private Igor: 50th Anniversary Edition
Autor:Jeff Maxwell
Verlag:Jeff Maxwell
Veröffentlichungdatum:06.09.2023
ISBN-13979-8218130107

Alte Links zur vorherigen Ausgabe:
Amazon Link (Hardcover)
Amazon Link (Paperback)

Verlagsinformation (Paperback):
Titel:The Secrets of the M*A*S*H Mess - The Lost Recipes of Private Igor
Autor:Jeff Maxwell
Verlag:Cumberland House Publications.
Veröffentlichungdatum:2000
ISBN-101888952415
ISBN-13978-1888952414
Verlagsinformation (Hardcover):
Titel:The Secrets of the M*A*S*H Mess - The Lost Recipes of Private Igor
Autor:Jeff Maxwell
Verlag:Cumberland House Publications.
Veröffentlichungdatum:1996
ISBN-101630264636
ISBN-13978-1630264635

Buchreview: Star Trek in Deutschland

Buchreview: Star Trek in Deutschland: Wie Captain Kirk nach Deutschland kam

Fast 50 Jahre nach der Erstausstrahlung von Star Trek ist das Fandom immer noch sehr lebendig und bereits 2017 wird es eine neue Star Trek-Serie geben, die über die Bildschirme flimmert und die sicherlich ihre Fans finden wird.
Die meisten Hintergrundbücher zum Thema Star Trek behandeln meist die Geschichte von Star Trek an sich oder in den USA und vielleicht noch in Grossbritannien. Die Autoren Mike Hillenbrand und Thomas Höhl, die bereits das Buch „40 Jahre Star Trek“ geschrieben haben, haben sich dem Umstand angenommen und ein Buch geschrieben das die Geschichte von Star Trek in Deutschland erzählt. Das die Geschichte von Star Trek in Deutschland einiges zu bieten hat, zeigt sich an der Tatsache das „Star Trek in Deutschland: Wie Captain Kirk nach Deutschland kam“ immerhin satte 480 Seiten stark ist.

Der Inhalt wurde in drei Teile aufgeteilt: Teil 1: „Star Trek“ in TV & Kino, Teil 2: „Star Trek“ – Die Fans und Teil 3: „Star Trek“ gedruckt:

Im ersten Teil erfährt der Leser in chronologischer Reihenfolge wie Star Trek ab 1972 ins deutsche Fernsehen und später auch ins Kino kam. Gerade Star Trek hatte in Deutschland eine bewegte Geschichte, die von den Autoren im Detail besprochen wird, da vorallem das ZDF den Inhalt vieler Star Trek-Episoden stark änderte. Besonders die Synchronisation wird von den Autoren unter die Lupe genommen, die gerade in Deutschland zwar sehr wichtig ist um das Publikum zu erreichen aber leider eben nie perfekt ist. Zum Thema Synchronisation kommen auch Synchronsprecher zu Wort, die als Sprecher für Star Trek arbeiteten.
Neben der chronologischen Aufzählung der Veröffentlichungen von Star Trek werfen die Autoren auch einen Blick in die damalige TV-Landschaft und analysieren wie das deutsche Fernsehen mit dem Thema Star Trek umging und wie sich das Verhältnis zwischen den TV-Sendern und dem Thema Star Trek im Lauf der Zeit änderte. Hierzu haben sie viele Sendungen, die sich mit dem Thema beschäftigten, gesehen und nacherzählt was in diesen Sendungen passierte.
Die Autoren analysieren danach auch wie Printmedien mit dem Thema Star Trek umgingen und wie sich das Verhältnis dort entwickelte.
Am Rande werden dann noch der erste Star Trek-Roman besprochen, der in Deutschland vor Star Trek und als SciFi-Roman ohne Bezug zu Star Trek veröffentlicht wurde, sowie die Parodien zu Star Trek.

Im zweiten Teil widmen sich die Autoren dem Fandom in Deutschland. Auch hier wieder mit den Anfängen bis hin zur Situation im Jahr 2007. Dazu erfährt der Leser auch noch wie eine Star Trek-Convention abläuft, was ein Trek-Dinner ist und erhält einen interesssanten Einblick in die Fanaktivitäten mancher Fans, wie etwa dem Fanfilmer Robert Amper, der die beliebten Raumschiff Highlander-Filme drehte. Hier kommen auch immer wieder Fans zu Wort, die den Autoren ihre persönliche Geschichte mitgeteilt haben.

Der Dritte und abschliessende Teil erzählt über die Star Trek-Romane, die in Deutschland bis zum Jahr 2007 erschienen sind. Interessant ist hier vorallem ein Interview mit dem Übersetzer Andreas Brandhorst, der beim Heyne Verlag lange Zeit für die Star Trek-Romane verantwortlich war und der von seinen Erfahrungen erzählt.

Für Star Trek-Fans, die sich auch für die Geschichte von Star Trek, und in diesem Fall der deutschen Geschichte von Star Trek, interessieren kommen um dieses Buch nicht herum. Den Autoren ist es gelungen das Thema ausführlich und interessant zu präsentieren und einen angenehm flüssig lesbaren Text zu verfassen.

Titel:Star Trek in Deutschland: Wie Captain Kirk nach Deutschland kam
Autor:

Mike Hillenbrand und Thomas Höhl

Verlag:

Heel

ISBN (Paperback):

3868520066

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