Endlich ist das Resident Evil 2 Remake erschienen. Erneut kann man sich mit Leon und Claire in das Polizeit Präsidium von Raccoon CIty vorwagen und sich mit Zombies und anderen Monstern anlegen.
Anders als das originale REmake, wurde hier nicht das klassische Survival Horror Gameplay rekonstruiert, sondern ein etwas mehr action -lastiges Survival Horror Gameplay gewählt.
Statt festen Kamerawinkeln hat man nun dunkle Schatten und um der Fähigkeit, zu zielen, entgegenzuwirken, stecken die Zombies mehr ein und erheben sich öfter wieder.
Das Spiel trifft ein paar fragwürdige Entscheidungen, ist aber dennoch ein sehr atmosphärische und unheimliche Ergänzung zum Resident Evil Franchise.
Vorübergehend wurde eine Demo für Resident Evil 2 veröffentlicht, in der man mit Leon S. Kennedy das Raccoon City Polizei-Präsidium untersucht und nach Überlebenden sucht.
Die Demo dauert maximal 30 Minuten oder bis man einen bestimmten Story-Abschnitt erreicht und danach bekommt man keine zweite Chance, was eine etwas seltsame Entscheidung war, aber immerhin kann man so das Gameplay ausprobieren und sich von der Atmosphäre überzeugen.
Man kann sich die Resident Evil 2 Demo im PlayStation Store, XBox Marketplace oder auf Steam herunterladen.
Nachdem Konami P.T. zusammen mit Silent Hills gekillt haben, hat sich nun Game Designer Radius Gordello an’s Werk gemacht und das Spiel für den PC rekonstruiert. Alles wurde von Grund auf neu designt und obwohl ich damals nicht das Original spielen konnte, fühlt es sich sehr authentisch an.
Wer sich von der Qualität des… Remakes??…. überzeugen möchte, kann sich mein Video ansehen und sich das Spiel hier herunterladen: https://radiusgordello.itch.io/unreal-pt
Banjo Kazooie ist einer der großen Titel für das Nintendo 64, und eine geliebte Kindheitserinnerung für viele Gamer.
So wie Donkey Kong Country dem berüchtigten Mario – Platformer einen neuen Spin verpasst hat, so hat Banjo Kazooie das Formular von Mario 64 verfeinert. Mehr Bewegungsaktionen, komplexere Puzzles und überarbeitete Steuerung. Banjo Kazooie hat sich alles von seinem Vorbild genommen und besser gemacht. Zumindest technisch.
Für mich ist Banjo Kazooie eines der wichtigsten Spiele, das je herausgekommen ist, das Musterbeispiel für Collectathon-Platformer, DAS Rare-Spiel der 3D Ära, so wie es für mich DKC2 in der 16bit Ära war.
Ein Playthrough von Super Mario World beginnend mit Level 1 – 1 bis hin zum Kampf gegen Bowser, ohne dabei eine einzige Münze aufzusammeln… Ist das möglich?
Dies ist kein 100% run, sondern eine kurze und für diesen Run sinnvolle Route.
Mit Pokemon Let’s Go Pikachu und Let’s Go Evoli ist zum ersten Mal ein richtiges Pokemon Abenteuer für eine Heimkonsole herausgekommen. Und Dank der Funktionalität der Switch ist es trotzdem auch immer noch ein Spiel für unterwegs. Und außerdem handelt es sich um ein Remake / Remaster /Re-Imagining von Pokemon Rot, Blau und Gelb.
Man erstellt sich einen Trainer und beginnt in Alabastia, bekommt dort entweder Pikachu oder Evoli als erstes Pokemon, trifft seinen Revialen und macht sich dann auf, alle der ersten 151 Pokemon zu sammeln, die 8 Arena-Leiter, darunter Rocko und Misty, zu besiegen, gegen Team Rocket anzutreten und am Ende die Top 4 zu besiegen und Pokemon Meister zu werden.
Das Remake ist gleichzeitig wundervoll und faul gemacht. All die simplen GameBoy Umgebungen sind in einen hübschen und vor allem 3-dimensionalen Stil umgewandelt worden. Pokemon huschen durchs hohe Gras und können dadurch bereits von der Spielwelt aus gesehen werden, der altbekannte Soundtrack wurde an moderne Soundsysteme angepasst und trotzdem hört man immer mal wieder die alten 4 bit Sounds der Pokemon.
In den Kämpfen sieht man nun 3D-Modelle der Trainer und Pokemon, doc leider wurde mit der Animation nicht viel gemacht. Statt dynamischen Kämpfen, führen die Pokemon großteils immer wieder die gleichen Standard Animationen aus und nur ein wechselnder Spezialeffekt unterscheidet die Aktionen wirklich von einander. Hier hätte gerne mehr draus gemacht werden können. Während dem Fangen der wilden Pokemon scheinen die Animationen aber etwas besser zu sein.
Was ein wenig nervt, ist der Einsatz von Motion Controlls zum Fangen von Pokemon. Man muss mit dem Controller eine Wurfbewegung machen, um ein Pokemon zu fangen, wenn man aber zu Kampfbeginng den Controller falsch hält, fliegt der Pokeball irgendwo hin und man muss vollkommen umständlich die Hand in irgendeine Richtung schütteln, um tatsächlich einen erfolgreichen Wurf hinzubekommen. Im Handheld Mode funktioniert das Fangen vollkommen Digital per Knopfdruck, warum gibt es dann diese Option nicht im TV Mode. Es ist nicht wirklich so, dass das Spiel etwas gewinnt durch diesen EInsatz, der der komplette Rest des Spiels nicht drauf ausgelegt ist. In einer Art Rail-Shooter hätte das ganz lustig sein können und als zusätzliche Fangmethode, die vielleicht einen kleinen Vorteil bringt, allemal… aber nicht als zwingender Umstand.
Alles in Allem ist Pokemon Let’s Go Pikachu / Evoli ein großartiges Remake des klassichen Pokemon und endlich die Konsolen-Umsetzung, die sich Fans seit 20 Jahren Wünschen!
Luigis Mansion war ein Launch Titel für den Nintendo GameCube und hat nach einem etwas enttäuschendem Sequel nun ein Remake für den Nintendo 3DS bekommen. Dieses Spiel war das richtige, ordentliche Solo-Debut des immerwährenden kleinen Bruders ( denn Mario is Missing zählt einfach nicht) und hier hat er eine Menge seiner mittlerweile bekannten Persönlichkeit bekommen.
Luigi hat eine Villa gewonnen, in einem Preisauschreiben, an dem er nicht teilgenommen hat. Mario wollte dies untersuchen und wurde prompt von wütenden Geistern gefangen genommen und nun muss Luigi alleine dieses düstere Anwesen des ansässigen Bösen untersuchen, all die Geister darin einfangen und seinen Bruder retten.
Hier zu bekommt er einen speziellen Staubsauger, mit dem er an Objekten in der Umgebung zerren, Geil einsaugen und eben Geister einfangen kann. Und Geister kommen in verschiedensten Formen vor. Bekannte Buuhuus, unterschiedliche kleine Geister mit verschiedenen Angriffs- und Bewegungs-Mustern und Portrait Geister, die soetwas wie Bosse und Mini-Bosse sind und alle in irgendeiner Form ein Puzzle beinhalten.
Luigi muss mit seiner Taschenlampe durch das dunkle Gemäuer schreiten, die Umgebung untersuchen, Rätsel und kämpfe bestehen und so Schlüssel für die verschlossenen Räume finden. Der eine oder andere versteckte Raum voller Schätze kann natürlich auch gefunden werden und Geheimnisse sind über das gesamte Spiel versteckt.
Luigis Mansion ist ein großartiges Horror Spiel für Kinder und bietet auch erwachsenen durch seine Atmosphäre und die Puzzle sehr viel Spaß. Mit dem 3DS Remake kommen kleinere Veränderungen in der Platzierung der Geister und Gegenstände und ein kooperativer Modus, für den man jedoch zwei Versionen des Spiels benötigt.
Wer sich über das Spiel oder das Video austauschen möchte, kann das direkt hier in den Kommentaren tun oder natürlich unter dem Video selbst auf unserem Youtube Kanal
The Messenger ist ein 8bit retro Action Spiel Für den PC und die Nintendo Switch mit starken Anlehnungen an die frühen Ninja Gaiden Spiele. Man spielt einen Ninja, der jedoch nicht der große prophezeihte Retter der Wellt ist, sondern vom eigentlichen Helden als Bote ausgewählt wurde, um eine Schriftrolle zu transportieren. Nun muss man sich durch eine Reihe von Levels kämpfen und mit einem wachsenden Arsenal an Fähigkeiten große und kleine Feinde bezwingen.
The Messenger liebt es, mit Erwartungen zu spielen. Von Beginn an kann man mit dem Schwert schlagen, springen… UND…. wenn man in der Luft einen Gegner oder ein Objekt mit dem Schwert trifft, bekommt man sofort einen weiteren Sprung, wodurch man in Theorie unendlich lange in der Luft bleiben kann. Noch lässt sich diese Fähigkeit aber nicht allzuviel einsetzen, aber schon bald bekommt man die Fähigkeit, Projektile der Gegner mit dem Schwert abzuwehren, wodurch man mehr Einsatz für den endlos-Sprung bekommt. Dazu kommt das aus Ninja Gaiden bekannte Wall-Climbing, ein unter-Wasser-Dash, ein Greifhaken und, und, und….
Dabei sind all die Fähigkeiten witzig in das Lore des Spiels eingebunden. Überhaupt gibt sich das Spiel Mühe in der Präsentation. Die 8bit – Pixel – Art ist liebevoll und detailreich gemacht, die Charaktere haben ihre witzigen Eigenheiten und das Spiel ist voll von selbstironischem Humor, der über die erwarteten Referenzen hinaus geht.
The Messenger bietet noch eine Menge mehr, aber dies ist etwas, was über den Verlauf des Let’s Plays herauskommen wird.
We Happy Few von Compulsion Games ist ein Free Roaming Survival Spiel. Ein Free Roaming Survival Spiel mit Crafting und Schleich – Mechanik in teilweise zufällig generierten Leveln. Das wirklich interessante an diesem Spiel ist aber das Setting.
In einer alternativen Version unserer Welt im Jahre 1964 spielt man Arthur, einen Bewohner von Wellington Wells, einer Stadt in England, in der alles schön und friedlich ist… Weil alle Bewohner auf einer Droge sind, die sie konstant glücklich hält und ihre schlimmen Erinnerungen hemmt.
Wer die Droge absetzt, ist geächtet und wird aus der Stadt gejagt…. oder schlimmeres. Denn Leute, die nicht auf Joy sind, werden zu downern… Und erinnern sich, und nehmen die Realität so war, wie sie wirklich ist. Und damit stellen sie eine Gefahr für die Gesellschaft und die Regierung dar.
Im Spiel muss man nun versuchen, einen Weg aus der Stadt zu finden, ohne von der Polizei oder den verblendeten Bürgern entdeckt zu werden. Dies schafft man, indem man darauf achtet, wie man sich in der Gegenwart anderer verhält, die richtige Kleidung trägt und darauf achtet, nicht zu traurig auszusehen.
Und dann gibt es die Ausgestoßenen, die die feinen Bürger verachten und gegenüber denen man sich miserabel geben und Lumpen tragen muss.
Und wenn alles nichts hilft und man sich von Feinden umgeben vorfindet, kann man sich ihnen mit einer Reihe an improvisierten Waffen helfen, oder versuchen, Gegnern per Stealth aus dem Weg zu gehen und sie zu überlisten.
We Happy Few bietet derzeit einen Story – Mode, ein Survival Mode soll aber noch hinzukommen, in dem man dann so lange wie möglich versuchen muss zu überleben, während man sich Hunger, Durst, Müdigkeit und den zugedröhnten Einwohnern von Wellington Wells stellen muss.
Wer seine Meinung zu We Happy Few oder aber diesem Video äußern möchte, ist herzlich dazu eingeladen. Entweder tut ihr dies hier in den Kommentaren oder diskutiert hier auf Youtube mit!
The Persistence ist ein Horror Rogue – light für das PSVR. Man spielt ein geklontes Mitglied einer Weltraumcrew nachdem es auf dem Schiff einen Zwischenfall gab und alle on Board gestorben sind. Blöderweise ist man nicht der einzige Klon. Das Schiff produziert fröhlich weiter Klone, doch sind diese unfertig und wahnsinnig und schleichen fluchend und schreiend durch die düsteren Gänge, sofort bereit, sich auf den Spieler zu stürzen.
Durch den Einsatz des Virtual Reality Headsets ist man direkt im Geschehen, wenn man sich an die Monster heranschleicht oder nach Ausrüstung und Hilfsmitteln sucht. The Persistence ist zwar nicht das erschreckenste Horrorspiel, bietet aber dennoch eine düstere und feindliche Atmosphäre und lässt durchaus durch die geringen Lebenspunkte des Spielercharakters und das sperrliche Inventar mechanischen Horror aufkommen, denn jeder Gegner, den man übersieht, kannsehr schnell sehr gefährlich werden.
Wer seine Meinung zu The Persistence oder aber diesem Video äußern möchte, ist herzlich dazu eingeladen. Entweder tut ihr dies hier in den Kommentaren oder diskutiert hier auf Youtube mit!